Haching profitiert von Dresdens Bayern-Fluch

Neue Hoffnung für die SpVgg Unterhaching nach Sieg gegen Liga-Primus: "Diese drei Punkte halten uns am Leben".
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Ungewohntes Bild in dieser Saison: Haching um Stephan Hain und Kapitän Markus Schwabl (M.) feiern einen Heimsieg.
Ungewohntes Bild in dieser Saison: Haching um Stephan Hain und Kapitän Markus Schwabl (M.) feiern einen Heimsieg. © imago images/Eibner

München - Spätestens seit Sonntagnachmittag, 15.49 Uhr ist der Freistaat nun wohl endgültig zum weiß-blauen Sperrgebiet für Dynamo Dresden mutiert. Das doch einigermaßen überraschende 0:2 bei Schlusslicht SpVgg Unterhaching war das fünfte Auswärtsspiel des Drittliga-Spitzenreiters in Bayern in der aktuellen Saison - und die Bilanz dieser Reisen in den Süden ist aus Sicht der Sachsen verheerend: null Punkte, 0:8 Tore, zwei Platzverweise.

Sieg von Haching gegen Dynamo Dresden: Ein Befreiungsschlag

Ob es am Ende vor allem Dresdens Bayern-Fluch war, der den zuletzt so arg gebeutelten Hachingern den Befreiungsschlag ermöglichte, dürfte der Mannschaft von Coach Arie van Lent herzlich egal gewesen sein - und das war es auch! "Ich hatte heute in der Früh schon so ein Bauchgefühl, dass wir das Spiel gewinnen", erklärte Kapitän Markus Schwabl hinterher am MagentaSport-Mikrofon.

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Mehr noch: "Wir waren heute giftig und gallig, haben die entscheidenden Szenen zu unseren Gunsten entschieden, vorne zwei gemacht - und dann gewinnst du halt auch mal so ein Spiel." SpVgg-Hoffnungsträger Stephan Hain (40.) und Christoph Greger (57.) gelangen zudem die Tore zum richtigen Zeitpunkt kurz vor und nach der Pause. Dieser achte Sieg nach 31 absolvierten Spieltagen lässt die Hachinger wieder - oder besser: weiter - an ein Happy End glauben. Acht Zähler Abstand sind es noch bis zum ersten Nichtabstiegsplatz 16, den aktuell die kleinen Bayern (34 Punkte) belegen.

Haching-Coach Arie van Lent gibt nicht auf: "Diese drei Punkte halten uns am Leben"

Eine schwere Hypothek bei noch sieben verbleibenden Partien. Aber eben auch nicht unmöglich, wie auch Haching-Coach Arie van Lent findet: "Diese drei Punkte halten uns am Leben und geben uns auch einen gewissen Optimismus für die nächsten Wochen." Kapitän Schwabl stellt klar: "Es gibt noch ein paar Punkte zu holen. Wer aufgeben will, darf das gerne machen, aber den will ich morgen am Trainingsplatz nicht mehr sehen." Unbestätigten Quellen zufolge war Hachings Team am Montag bis auf die Verletzten und Rekonvaleszenten vollzählig.

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