Große Sternstunden-Aktion: Haching holt den FC Bayern mit ins Boot

35.000 Euro sind bereits zusammengekommen. Der FC Bayern spendet Einnahmen der Geister-Tickets.
| Matthias Eicher
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Manfred Schwabl (re.) am Sonntag bei Blickpunkt Sport.
Manfred Schwabl (re.) am Sonntag bei Blickpunkt Sport. © Bayerischer Rundfunk

München - Bewährte Aktion, neuer Rekord: Die SpVgg Unterhaching unterstützt im Rahmen der Sozialen Aktion "Haching schaut hin" auch in diesem Jahr die Benefizaktion "Sternstunden" des "Bayerischen Rundfunks" am 11. Dezember.

Durch einen Sonderticketverkauf, Trikot-Aktionen bekannter Ex-Hachinger wie Ralph Hasenhüttl, Florian Niederlechner und Karim Adeyemi sowie Spenden sind bereits 35.000 Euro zusammengekommen. Auch Comedian Michael "Bully" Herbig, als kleiner Junge ebenfalls für die SpVgg aktiv, unterstützt die Aktion in Form eines Nikolaus-Videos.

FC Bayern verkauft symbolische Geistertickets

Präsident Manni Schwabl hat zudem kürzlich bei FC-Bayern-Präsident Herbert Hainer dafür geworben. Mit Erfolg, wie am Sonntag in der Sendung "Blickpunkt Sport" verkündet wurde.

"Ich finde es überragend, dass sich auch der FC Bayern an den Sternstunden beteiligt", sagte Studiogast Schwabl nach einem vorherigen Treffen mit Bayern-Patron Uli Hoeneß und BR-Moderator Markus Othmer am Tegernsee. Hoeneß begrüße die Aktion, die er persönlich seit Jahren verfolgt und unterstützt: "Uns bricht kein Zacken aus der Krone, wenn wir mal was machen, das ein anderer Verein schon macht."

Die Bayern verkaufen zu diesem Zweck symbolische Geister-Tickets für das anstehende Spiel gegen den VfL Wolfsburg (16.12.) - ganz nach dem Vorbild der Hachinger und ihrem Samstags-Duell mit dem 1. FC Kaiserslautern. Starkes Signal: Selbst die Roten Teufel riefen dazu auf, die Aktion von Haching zu unterstützen.

Schwabl fordert mehr Geld für Nachwuchsförderung

Ob auch die Gelder im Profifußball künftig anders verteilt werden? "Die Dritte Liga ist heute eine dritte Profiliga und hat ihren Sinn verfehlt, nachdem sie 2008 als Ausbildungsliga ins Leben gerufen worden ist", kritisierte Schwabl einmal mehr.

Wie am Montag bekannt wurde, wird die DFL ihre Verteilung der TV-Gelder beibehalten. Heißt: Drittligisten bekommen im Durchschnitt weiter nur ein Achtel bis ein Zehntel der Einkünfte eines Zweitligisten. Um die daraus resultierenden Aufstiegszwänge zu reduzieren und mehr Einsatz-Zeiten der Jugend zu gewährleisten, fordert Schwabl immer wieder eine deutliche Erhöhung des Nachwuchs-Fördertopfes (drei Millionen Euro).

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Hoeneß sei hinsichtlich seines sozialen Engagements ein "Vorbild" für Schwabl und ein Fürsprecher für die Dritte Liga? "Uli ist bekannt dafür, über den Tellerrand zu schauen." Ob es hilft, damit auch die Dritte Liga irgendwann ihre Sternstunde erlebt?

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