Seefeld: Frenzel-Festspiele gehen weiter

Die Leistungen von Kombinierer Eric Frenzel in Seefeld sind kaum zu fassen. Am Samstag feierte er seinen zehnten Sieg in Serie - und so scheint der dritte Triple-Erfolg nur noch Formsache.zu sein.  
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Einsam an der Spitze: Kombinierer Eric Frenzel.
dpa Einsam an der Spitze: Kombinierer Eric Frenzel.

Die Leistungen von Kombinierer Eric Frenzel in Seefeld sind kaum zu fassen. Am Samstag feierte er seinen zehnten Sieg in Serie - und so scheint der dritte Triple-Erfolg nur noch Formsache.zu sein.

Seefeld - Die Frenzel-Festspiele von Seefeld gehen weiter: Auch am zweiten Tag des prestigeträchtigen "Triple"-Wettbewerbs war Olympiasieger Eric Frenzel in seinem "Wohnzimmer" in Tirol nicht zu schlagen und feierte den insgesamt zehnten Erfolg in Serie.

Durch seinen erneuten Triumph übernahm der 27-Jährige zudem die Führung im Gesamtweltcup von seinem wie am Vortag drittplatzierten Teamkollegen Fabian Rießle (Breitnau). "Ich bin jedes Mal selbst wieder überrascht, wie gut es hier läuft", sagte Frenzel anschließend in der ARD.

Auch Bundestrainer Hermann Weinbuch war angesichts von Frenzels beinahe unwirklicher Siegesserie ratlos im positiven Sinne. "Ich versuche immer noch, die ein oder andere Erklärung zu finden", sagte der 55-Jährige: "Ich glaube, viel ist einfach seine enorme mentale Stärke."

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Vier Sekunden hinter dem nach dem Springen erneut führenden Japaner Akito Watabe war Frenzel in den diesmal 10 Kilometer langen Langlauf gegangen. Schon nach wenigen Kilometern in der Loipe hatte er den Rückstand jedoch aufgeholt, zog auf der letzten Runde einmal mehr unwiderstehlich davon und feierte seinen insgesamt 27. Weltcupsieg.

Damit fehlt Frenzel nur noch ein weiterer Erfolg zur Einstellung des deutschen Rekords von seinem Trainer Ronny Ackermann.

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Auch Frenzels dritter Sieg beim erst seit 2014 ausgetragenen Seefeld-"Triple" scheint nach der neuerlichen Machtdemonstration am Samstag nur noch Formsache. Mit 24,9 Sekunden Vorsprung auf den zweitplatzierten Watabe geht der Oberwiesenthaler in den abschließenden Mammut-Wettkampf am Sonntag mit zwei Sprüngen und einem 15-km-Langlauf.

"Die Ausgangssituation ist sehr gut. Ich hoffe auf einen ordentlichen Wettkampf", meinte Frenzel bescheiden. Im Schatten des großen Dominators zeigten derweil auch die anderen Deutschen einmal mehr ansprechende Leistungen.

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So lief Rießle trotz widrigster Bedingungen bei seinem Sprung ("Da hat mich der Ablasser ins offene Messer laufen lassen") zum fünften Mal in dieser Saison aufs Podest. Weltmeister Johannes Rydzek (Oberstdorf) schaffte es als Siebter trotz eines Sturzes in der Schlussphase noch in die Top 10 und Routinier Tino Edelmann (Zella-Mehlis) überzeugte als Elfter.

Manuel Faißt (Baiersbronn) wurde nach Platz fünf am Vortag diesmal 18., Björn Kircheisen (Johanngeorgenstadt) lief von Platz 34 immerhin noch auf 20 nach vorne und Youngster Jakob Lange (Kiefersfelden) belegte Rang 22. Damit sind alle sieben deutschen Athleten am Sonntag dabei, wenn nur noch die Top 30 der Gesamtwertung startberechtigt sind.

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