Kabashi ist tot - Ursache unklar

Schreckliches Drama um Besim Kabashi. Wie die AZ erfuhr, ist der Weltmeister am Sonntag in München tot aufgefunden worden.
| Matthias Kerber
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Kabashis Teamkollegin, die Kickbox-Queen Christine Theiss, war am Boden zerstört. "Ich bin vollkommen leergeheult", sagte die Weltmeisterin, die am 16. Dezember zusammen mit Kabashi als Hauptkämpferin vorgesehen war."
dpa 2 Kabashis Teamkollegin, die Kickbox-Queen Christine Theiss, war am Boden zerstört. "Ich bin vollkommen leergeheult", sagte die Weltmeisterin, die am 16. Dezember zusammen mit Kabashi als Hauptkämpferin vorgesehen war."
Kabashi, der gebürtige Kosovo-Albaner war in seiner Heimat der populärste Kampfsportler überhaupt, noch weit vor Boxer Luan Krasniqi.
Chris Blecher/ho 2 Kabashi, der gebürtige Kosovo-Albaner war in seiner Heimat der populärste Kampfsportler überhaupt, noch weit vor Boxer Luan Krasniqi.

Schreckliches Drama um Besim Kabashi. Wie die AZ erfuhr, ist der Weltmeister am Sonntag in München tot aufgefunden worden.

MÜNCHEN - Kabashi, der am 16. Dezember seinen Titel bei der Sat-1.-Veranstaltung im Circus Krone verteidigen sollte, wurde nur 35 Jahre alt. "Ja, es stimmt, Besim ist tot", bestätigte Manager Mladen Steko der AZ auf Nachfrage, "wir wissen noch nichts über die genauen Umstände, der Arzt darf uns nicht mitteilen. Es war aber kein Unfall oder so, das steht fest. Er wurde obduziert, wir müssen alle die Ergebnisse der Untersuchungen abwarten."

Kabashis Teamkollegin, die Kickbox-Queen Christine Theiss, war am Boden zerstört. "Ich bin vollkommen leergeheult", sagte die Weltmeisterin, die am 16. Dezember zusammen mit Kabashi als Hauptkämpferin vorgesehen war, "das ist so unglaublich tragisch. Wir haben alle einen guten Freund und guten Menschen verloren. Mir fehlen die Worte, um meine Trauer in Worte zu fassen. Man sieht immer wieder, dass man von einem unglaublich starken, fröhlichen Äußeren nicht immer auf das Innenleben schließen kann. Ich habe mich aber entschieden, trotzdem zu kämpfen. Und zwar für Besim." Kabashi, der gebürtige Kosovo-Albaner war in seiner Heimat der populärste Kampfsportler überhaupt, noch weit vor Boxer Luan Krasniqi.

Zuletzt hatte er aber nicht für sportliche Schlagzeilen gesorgt. Am 27. September bei der diesjährigen Wiesn hatte er auf einen Ordner eingeprügelt und diesem unter anderem einen Nasenbeinbruch zugefügt. Am 9. Dezember sollte das Urteil gesprochen werden. Kabashi, dessen großes Hobby der Tauchsport und Tierfotografie war, hatte zum Zeitpunkt der Auseinandersetzung mehrere Maß Bier getrunken. Zu viel für ihn, der eigentlich nie Alkohol trinkt. "Besim war von sich selber sehr enttäuscht, er hat sich dafür geschämt und auch entschuldigt", sagte Manager Steko damals. Jetzt ist Kabashi tot.

Der große Fighter hat seinen härtesten Kampf - das Leben - verloren. Er wurde nur 35 Jahre alt.

 

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