Juventus Turin verpasst vorzeitigen Titel-Gewinn in Udine

Rekordchampion Juventus Turin muss seine Meisterfeier verschieben.
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Superstar Cristiano Ronaldo muss mit Juve auf den Gewinn der Meisterschaft noch warten.
Jonathan Moscrop/CSM via ZUMA Wire/dpa/dpa Superstar Cristiano Ronaldo muss mit Juve auf den Gewinn der Meisterschaft noch warten.

Udine - Rekordchampion Juventus Turin muss seine Meisterfeier verschieben.

Die Mannschaft um Weltfußballer Cristiano Ronaldo verlor mit 1:2 (1:0) bei Udinese Calcio und könnte an den noch kommenden drei Spieltagen der Serie A noch von der Tabellenspitze verdrängt werden. Der Vorsprung auf Atalanta Bergamo beträgt allerdings weiterhin beruhigende sechs Punkte, Inter Mailand ist sieben Zähler zurück.

Patzen beide Verfolger, könnte Turin frühestens am Samstag nach dem nächsten Inter-Spiel die neunte Meisterschaft in Serie feiern. In jedem Fall gewinnt Turin den insgesamt 36. Scudetto mit einem Sieg am Sonntagabend gegen Sampdoria Genua. Lazio Rom machte zum Abschluss des 35. Spieltags unterdessen Teilnahme an der Champions League perfekt. Durch das 2:1 gegen Cagliari Calcio kann Stadtrivale AS Roma den Ex-Club von Miroslav Klose nicht mehr von Platz vier verdrängen.

Bei der Juve-Niederlage traf der niederländische Nationalspieler Matthijs de Ligt (42. Minute) zur Führung für die Bianconeri, die ohne den zuletzt verletzten Ex-Nationalspieler Sami Khedira antraten und im August noch die Chance auf den Titel in der Champions League haben. Das italienische Pokalfinale hatte Turin Mitte Juni gegen den SSC Neapel im Elfmeterschießen verloren. Ilija Nestorovski (52.) und Seko Fofana (90.+2) drehten die Partie.

Juventus hatte in der ersten halben Stunde Mühe mit der dicht gestaffelten Abwehr der Gastgeber, die mit sieben Punkten Vorsprung auf den 18. Tabellenplatz den Klassenerhalt nun fast sicher haben. Ronaldo verpasste mit einem Fernschuss die Führung knapp (26.). De Ligt machte es dann aus gut 35 Metern mit einem flachen Rechtsschuss besser. Kurz nach dem Wiederanpfiff traf Nestorovski mit einem schönen Flugkopfball. Die von Maurizio Sarri trainierten Turiner taten sich in der Folge schwer, gefährlich vor das gegnerische Tor zu kommen, was Fofana mit dem Siegtreffer bestrafte.

© dpa-infocom, dpa:200723-99-904250/4

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