Jetzt abstimmen: München sucht die Top-Sportlerin

Kickboxerinnen, Leichtathletik-Multitalente, Hockey-Heldinnen – viele weibliche Sportler aus München haben 2013 große Erfolge gefeiert. Diese zehn stehen zur Wahl für den AZ-Titel.
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Christine Theiss, Kickboxen:  Deutschlands Kickbox-Queen beendete im Dezember ihre sportliche Karriere – als Weltmeisterin. Im Fernsehen bleibt sie präsent, unter anderem als Moderatorin der Abnehm-Show „The Biggest Loser“.
dpa 9 Christine Theiss, Kickboxen: Deutschlands Kickbox-Queen beendete im Dezember ihre sportliche Karriere – als Weltmeisterin. Im Fernsehen bleibt sie präsent, unter anderem als Moderatorin der Abnehm-Show „The Biggest Loser“.
Lena Lotzen, FC Bayern Frauen: Beim FC Bayern gehört sie zu den großen Stützen – nun holte Lotzen ihren ersten großen internationalen Titel: Die Europameisterschaft mit der deutschen Auswahl, beim Turnier in Schweden.
firo/AK 9 Lena Lotzen, FC Bayern Frauen: Beim FC Bayern gehört sie zu den großen Stützen – nun holte Lotzen ihren ersten großen internationalen Titel: Die Europameisterschaft mit der deutschen Auswahl, beim Turnier in Schweden.
Birgit Kober, Kugelstoßen/Speerwurf: Verletzungen halten die Doppel-Paralympics-Siegerin nicht auf: In diesem Jahr gewann sie im Kugelstoßen und Speerwurf auch Zweifach-Gold bei der Weltmeisterschaft der Behindertensportler.
az 9 Birgit Kober, Kugelstoßen/Speerwurf: Verletzungen halten die Doppel-Paralympics-Siegerin nicht auf: In diesem Jahr gewann sie im Kugelstoßen und Speerwurf auch Zweifach-Gold bei der Weltmeisterschaft der Behindertensportler.
Alexandra Wenk, Schwimmen: Die 18-Jährige räumte bei den deutschen Meisterschaften ab: Drei zweite Plätze über 100 Meter Freistil, 50 Meter Schmetterling und 200 Meter Lagen. Dazu Platz eins über 100 Meter Schmetterling.
dpa 9 Alexandra Wenk, Schwimmen: Die 18-Jährige räumte bei den deutschen Meisterschaften ab: Drei zweite Plätze über 100 Meter Freistil, 50 Meter Schmetterling und 200 Meter Lagen. Dazu Platz eins über 100 Meter Schmetterling.
Anne Haug, Triathlon: Die Triathletin ist auch 2013 wieder die Nummer eins in Deutschland gewesen – international holte sie bei der ITU-Weltmeisterschaftsserie den dritten Platz. Und den Weltmeistertitel mit der Mannschaft.
dpa 9 Anne Haug, Triathlon: Die Triathletin ist auch 2013 wieder die Nummer eins in Deutschland gewesen – international holte sie bei der ITU-Weltmeisterschaftsserie den dritten Platz. Und den Weltmeistertitel mit der Mannschaft.
Sonja Pfeilschifter, Schießen: Seit 1991 reiht sich bei der Sportschützin Erfolg an Erfolg. Natürlich gibt es auch 2013 wieder einen Erfolg zu vermelden: Pfeilschifter wurde deutsche Meisterin mit ihrem Team der HSG München.
az 9 Sonja Pfeilschifter, Schießen: Seit 1991 reiht sich bei der Sportschützin Erfolg an Erfolg. Natürlich gibt es auch 2013 wieder einen Erfolg zu vermelden: Pfeilschifter wurde deutsche Meisterin mit ihrem Team der HSG München.
Julia Irmen, Kickboxen: Die Kämpferin aus dem Team Steko holte sich 2013 ihren ersten Weltmeistertitel (WKU). Sie gilt als legitime Nachfolgerin von Christine Theiss als das deutsche Aushängeschild im Frauen-Kickboxen.
Petra Schramek 9 Julia Irmen, Kickboxen: Die Kämpferin aus dem Team Steko holte sich 2013 ihren ersten Weltmeistertitel (WKU). Sie gilt als legitime Nachfolgerin von Christine Theiss als das deutsche Aushängeschild im Frauen-Kickboxen.
Lisa Müller, Dressurreiten: Die Frau von Bayern-Star Thomas Müller ist nicht nur Pferdezüchterin, sondern auch aktive Dressurreiterin. In diesem Jahr gewann sie das prestigeträchtige Nachwuchsturnier „Stars von morgen“.
Rauchensteiner/Augenklick 9 Lisa Müller, Dressurreiten: Die Frau von Bayern-Star Thomas Müller ist nicht nur Pferdezüchterin, sondern auch aktive Dressurreiterin. In diesem Jahr gewann sie das prestigeträchtige Nachwuchsturnier „Stars von morgen“.
Kim Platten, Hockey: Die Münchner Medizinstudentin und MSC-Torhüterin holte als Nummer eins der Nationalmannschaft den Europameistertitel. Erstaunlich: Im Halbfinale und Finale hielt sie sieben von acht Penaltys.
dpa 9 Kim Platten, Hockey: Die Münchner Medizinstudentin und MSC-Torhüterin holte als Nummer eins der Nationalmannschaft den Europameistertitel. Erstaunlich: Im Halbfinale und Finale hielt sie sieben von acht Penaltys.

München - Die Niederlage im Juni gegen Olga Stavrova hatte Christine Theiss keinesfalls eingeplant gehabt – sie ging zu Boden und verlor ihren WKU-Weltmeistertitel. Auf den Rückkampf bereitete sie sich wie eine Besessene vor: Schließlich sollte es der letzte ihrer Karriere werden. Theiss’ Fleiß wurde belohnt: Am 13. Dezember dominierte sie die Russin, holte sich den Gürtel zurück – und beendete dann unter Tränen ihre im Kampfsport einzigartige Karriere.

Sechsmal hat Theiss schon den Titel der Sportlerin des Jahres gewonnen – im letzten Jahr war es allerdings Birgit Kober, die am Ende auf Platz eins lag. Und auch 2013 brillierte Kober wieder: Mit zweimal Gold bei der Behinderten-WM der Leichtathleten: Wie schon bei den Paralympics 2012 im Kugelstoßen und Speerwurf. Dabei ließ sich Kober, die Kämpferin, auch von einer Gehirnerschütterung nicht zurückhalten.

Das Spektrum von Top-Leistungen Münchner Sportlerinnen im vergangenen Jahr ist riesig: Lena Lotzen vom FC Bayern holte mit der Nationalmannschaft der Frauen den Europameistertitel und verewigte sich damit in der Historie ihres Sports. Lena Dürr und das deutsche Ski-Team rasten bei der Weltmeisterschaft in Schladming zur Bronzemedaille. Und die erst 18-jährige Schwimmerin Alexandra Wenk zeigte mit einer ganz starken Leistung bei der deutschen Meisterschaft, dass mit ihr in den kommenden Jahren zu rechnen ist.

Anne Haug gehört im Triathlon schon seit einigen Jahren zur Weltspitze. Auch 2013 heimste sie wieder Titel ein: Mit dem Team bei der Weltmeisterschaft, aber auch individuell in der deutschen Konkurrenz. Auch Altmeisterin Sonja Pfeilschifter zeigte sich unter den Sportschützinnen wieder einmal besonders treffsicher – und wurde wieder einmal deutscher Meister, in den Reihen der HSG München. Kim Platten, Hockey-Torhüterin des MSC und der Nationalmannschaft, hatte großen Anteil am Europameistertitel der deutschen Auswahl, als sie einen entscheidenden Penalty nach dem anderen entschärfte.

Und Julia Irmen machte die ersten, höchst erfolgreichen Schritte auf dem Weg in Christine Theiss’ Fußstapfen – auch Irmen, eigentlich Polizistin und ebenfalls von den Münchner Brüdern Mladen und Pavlica Steko ausgebildet, holte sich ihren ersten Weltmeistertitel. Im Dressurviereck sorgte Lisa Müller für Aufsehen. Die Frau von Thomas Müller, die so gar nicht dem Klischee der klassischen Fußballer-Frau entspricht, züchtet Pferde – und gewann 2013 den Wettkampf „Stars von Morgen.“

Mitmachen lohnt sich: Als Preis winkt eine Reise zum Biathlon-Highlight in Ruhpolding

Hier können Sie für Ihren Kandidaten bei der AZ-Sportlerwahl "Münchens Sportlerin des Jahres" abstimmen.

Teilnahmeschluss ist der 02.01.2014 um 24 Uhr . Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Teilnahmebedingungen können Sie hier einsehen.

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