"Hat immer noch ein Dauergrinsen im Gesicht": Bayern-Comebacker Musiala vor dem nächsten Schritt
Der Gegner stellt die Bayern-Verantwortlichen vor einige Rätsel. Vor allem Max Eberl, der Sportvorstand, hat so seine Mühe."Ich kann sie so schwer aussprechen, deswegen sage ich: gegen die Belgier – und das mit allem Respekt", meinte Eberl vor dem Champions-League-Duell mit einem Schmunzeln. Union Saint-Gilloise, ein Stadtteilklub aus der Brüsseler Gemeinde Saint-Gilles, hat 2025 erstmals den Meistertitel gewonnen.
"Die machen super Arbeit und haben sehr talentierte Spieler", sagte Trainer Vincent Kompany über seine belgischen Landsleute und ergänzte: "Das ist keine ungefährliche Mannschaft, ich habe Respekt vor ihrer Arbeit." Dennoch: Die Bayern, mit 15 Punkten aus sechs Spielen Tabellenzweiter der Ligaphase, streben den vierten Heimsieg im vierten Heimspiel der Königsklasse und damit die direkte Qualifikation fürs Achtelfinale an und wollen damit den steinigen Umweg über die Play-offs im Februar (anders als im Vorjahr) unbedingt vermeiden.
Kompany über Musiala: "Lassen das ganz ruhig angehen"
Kapitän Manuel Neuer betonte: "Es ist wichtig für uns, unter die ersten Acht zu kommen. Das wollen wir manifestieren." Nicht nur das – wenn die Bayern nach dem achten Spieltag mindestens Zweiter sind, hätten sie in allen K.o.-Duellen Richtung Finale im Rückspiel jeweils Heimrecht. Aleksandar Pavlović: "Wir werden alles dafür geben, dass wir unseren Spitzenplatz in der Tabelle halten."
Mit dabei gegen die Belgier: Joshua Kimmich, der sich laut Kompany "im Training gut fühlte und gut drauf" war, und Jamal Musiala. Der Spielmacher wird zunächst auf der Bank sitzen und soll im Laufe der Partie weitere Spielpraxis sammeln.
"Jamal hat immer noch ein Dauergrinsen im Gesicht. Es gibt einen Plan mit ihm, aber wir sind sehr flexibel", betonte Kompany, der sich stets mit der medizinischen Abteilung abstimmt. Der Chefcoach entspannt: "Wir lassen das ganz ruhig angehen."
