"Genial": Rydzek verdrängt Frenzel von der Spitze

Neuer Schauplatz, altes Bild: Mit dem strahlenden Sieger Johannes Rydzek an der Spitze haben die deutschen Kombinierer auch den Olympia-Test dominiert.
| SID
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Kombinierer Johannes Rydzek stellt die Konkurrenz in den Schatten.
Archivbild dpa/Matthias Schrader Kombinierer Johannes Rydzek stellt die Konkurrenz in den Schatten.

Neuer Schauplatz, altes Bild: Mit dem strahlenden Sieger Johannes Rydzek an der Spitze haben die deutschen Kombinierer auch den Olympia-Test auf der neuen Anlage in Pyeongchang/Südkorea nahezu nach Belieben dominiert.

Pyeongchang - "Das war aus deutscher Sicht ein geniales Ergebnis", sagte der neue Gesamtweltcup-Spitzenreiter Rydzek angesichts der Plätze drei und vier durch Fabian Rießle (Breitnau) und Eric Frenzel (Oberwiesenthal).

Rydzek hatte im Ziel 20 Sekunden Vorsprung auf Mario Seidl (Österreich), der ein rein deutsches Podium verhinderte. Weitere 18 Sekunden dahinter folgte Rießle, der den Sprint der Verfolgergruppe um Rang drei vor Frenzel gewann. Manuel Faißt (Baiersbronn) belegte im Kampf um den letzten freien Platz im WM-Team den guten sechsten Rang.

"Cooler Einstand ein Jahr vor Olympia"

Ein Jahr vor den Olympischen Spielen an selber Stelle wollte Rydzek von einem Vorgeschmack aber noch nichts wissen. "Das war ein cooler Einstand, auch die Strecke gefällt mir. Aber nächstes Jahr ist nächstes Jahr - und dieses Jahr ist dieses Jahr", sagte der Allgäuer in der ARD.

Im Gesamtweltcup zog der 25 Jahre alte Rydzek mit 1290 Punkten wieder an Titelverteidiger Frenzel (1274) vorbei, der seine Siegchancen eine Woche nach dem Triumph beim Seefeld-Triple schon auf der Schanze verspielte. Dritter bleibt Rießle (899). Rydzek (7), Frenzel (7) und Rießle (2) haben im bisherigen Winter die Siege allesamt unter sich ausgemacht. Rydzek ging nach einem starken Sprung auf 135,5 m zunächst mit einem Rückstand von 29 Sekunden auf Seidl als Zweiter in die Loipe. Schon nach drei der zehn Kilometer hatte er den Österreicher eingeholt, gemeinsam verteidigte das Duo den Vorsprung auf die Verfolgergruppe um Frenzel und Rießle erfolgreich. 1.500 Meter vor der Ziellinie setzte Rydzek dann die entscheidende Attacke.

 

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