Kombinierer Frenzel gewinnt zum vierten Mal das Seefeld-Triple

Kombinierer Eric Frenzel hat zum vierten Mal in Serie das Seefeld-Triple gewonnen. Der fünfmalige Weltcup-Gesamtsieger sicherte sich am Sonntag den dritten Tagesabschnitt nach zwei Sprüngen und dem 15-Kilometer-Lauf und verwies Johannes Rydzek auf Rang zwei.
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Eric Frenzel (links) mit dem Rangzweiten Johannes Rydzek.
dpa Eric Frenzel (links) mit dem Rangzweiten Johannes Rydzek.

Kombinierer Eric Frenzel hat zum vierten Mal in Serie das Seefeld-Triple gewonnen. Der fünfmalige Weltcup-Gesamtsieger sicherte sich am Sonntag den dritten Tagesabschnitt nach zwei Sprüngen und dem 15-Kilometer-Lauf und verwies Johannes Rydzek auf Rang zwei.

Seefeld in Tirol - Kombinierer Eric Frenzel hat zum vierten Mal in Folge das begehrte Seefeld-Triple in Österreich gewonnen. Der Olympiasieger aus Oberwiesenthal siegte beim Höhepunkt des Weltcup-Winters klar vor Weltmeister Johannes Rydzek und sorgte für den 15. deutschen Erfolg im 15. Einzelwettbewerb des WM-Winters.

Der Sachse holte sich zudem die Führung im Gesamtweltcup von Rydzek (Oberstdorf) zurück. Frenzel kam bei seinem siebten Saisonsieg mit einem Vorsprung von 30,5 Sekunden auf Rydzek ins Ziel. Rang drei ging mit deutlichem Rückstand an den Österreicher Bernhard Gruber, Fabian Rießle (Breitnau) wurde Sechster.

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Der 25 Jahre alte Rydzek hatte am Freitag und Samstag im Zielsprint noch knapp vor Frenzel gewonnen, am Finaltag schlug Frenzel jedoch eindrucksvoll zurück. Der Sachse hatte das Triple schon 2014, 2015 und 2016, damals war er jeweils sogar bei sämtlichen Starts unbezwungen geblieben.

Rydzek ging nach guten Sprüngen auf 106,0 und 105,5 Metern mit 18 Sekunden Vorsprung als Führender in den Mammut-Langlauf über 15 Kilometer. Dort erwies sich Frenzel als einziger Verfolger: Nach der Hälfte der Strecke hatte er seinen Teamkollegen eingeholt, nach elf Kilometern setzte er die entscheidende Attacke.

Für Frenzel war es der 38. Weltcup-Sieg seiner Karriere, 13 davon holte er in seinem "Wohnzimmer" Seefeld. Zur Belohnung erhielt Frenzel satte 200 Weltcup-Punkte und darf mehr denn je davon träumen, als erster Kombinierer der Geschichte zum fünften Mal die Gesamtwertung zu gewinnen.

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