ZSKA wartet: Eisige Mission für VfL Wolfsburg

Gut verpackt mit Schals, Handschuhen und Mantel rüstet sich der VfL Wolfsburg für das Kühlschrank-Spiel bei ZSKA Moskau und will seine Chance auf die K.o.-Runde in der Champions League nutzen.
| sid
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Wolfsburg - Der VfL Wolfsburg darf sich bei klirrender Kälte und Minusgraden in der Champions League am Mittwoch bei ZSKA Moskau (18.00 Uhr MEZ/Sky) keine Niederlage erlauben, ansonsten findet die K.o.-Runde wohl ohne den deutschen Pokalsieger und Vizemeister statt. Im Falle eines Sieges ist die Europa League gesichert.

Trainer Dieter Hecking warnte vor dem Temperatursturz. "Wir sollten alle Schals mitnehmen, Handschuhe und einen Mantel. Es soll kalt sein in Moskau. Vielleicht kommt noch Schnee dazu", sagte der Coach. Dennoch gab sich der 51-Jährige zuversichtlich: "Wir müssen uns in diese Partie reinbeißen. Für Moskau geht es um alles. Sie haben Probleme, wenn wir schnell und zügig spielen."

Allerdings fehlt der brasilianische Nationalspieler Luiz Gustavo aufgrund von Rückenbeschwerden an der Moskwa. Für den defensiven Mittelfeldspieler kommt wohl der Franzose Josuha Guilavogui zum Einsatz. Die ersten Eindrücke von Hecking in Moskau waren dann weniger begeisternd.

"Auf dem Weg vom Flughafen zum Hotel gab es Schnee. Dann sind wir zum Stadion gefahren, da standen wir im Stau und es war dunkel", berichtete der Coach am Dienstag vor dem Abschlusstraining in der Millionen-Metropole.

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Nach dem 6:0 gegen Werder Bremen strotzen die "Wölfe" jedoch vor Selbstvertrauen. "Es ist immer besser, wenn wir uns vor so wichtigen Spielen Sicherheit holen", sagte Manager Klaus Allofs.

Im Hinspiel siegte der VfL durch den ersten Wolfsburg-Treffer von Julian Draxler 1:0. Der Ex-Schalker darf nach Rotsperre in der Liga wieder ran, wird aber wohl erst auf der Bank sitzen. Auch André Schürrle bleibt wohl zunächst draußen. Der Weltmeister unterstrich gegen Bremen seine Joker-Qualitäten und bereitete ab der 65. Minute noch drei Tore vor.

Warum also soll Hecking ihn von Beginn an bringen?

 

 

Bei einem Sieg geht Wolfsburg mit neun Punkten ins letzte Gruppenspiel gegen Manchester United mit Bastian Schweinsteiger. Dann würde im Kampf um Platz zwei wohl alles auf ein Duell mit der PSV Eindhoven hinauslaufen.

Die Niederländer haben wie der VfL sechs Punkte und spielen am Mittwoch in Manchester. Ihr Vorteil: Zu Hause gegen Moskau haben sie das leichtere letzte Gruppenspiel. Zu früh kommt Moskau noch für Ricardo Rodriguez, der wegen eines Trauerfalls in der Familie fehlt.

Dafür bearbeitet Urgestein Marcel Schäfer wieder die linke Seite. Der 31-Jährige war schon gegen Bremen bärenstark und freute sich auf das Wiedersehen mit ZSKA.

Schon nach dem Meistertitel 2009 trat Wolfsburg in den letzten beiden Spielen der Gruppenphase gegen Moskau und gegen Manchester an - und schied aus. Aus dem damaligen Kader sind nur noch Schäfer und Keeper Diego Benaglio dabei.

Voraussichtliche Aufstellungen

Spartak Moskau: Akinfejew - Mario Fernandes, Beresuzki, Ignaschewitsch, Nababkin - Wernbloom, Dsahojew - Tosic, Natcho, Musa - Doumbia

VfL Wolfsburg: Benaglio - Träsch, Naldo, Dante, Schäfer - Arnold, Guilavogui - Vieirinha, Kruse, Caligiuri (Schürrle) - Dost

Schiedsrichter: Gianluca Rocchi (Italien)

 

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