Kommentar

Wolfsburgs Wechselfehler: Kollektiv verbommelt!

Der Sport-Vize der AZ, Krischan Kaufmann, über den VfL Wolfsburg, dessen Trainer Mark van Bommel im DFB-Pokal einen Wechsel zu viel vorgenommen hat.
| Krischan Kaufmann
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Der Pokal hat seine eigenen Gesetze - und eines davon lautet, dass während eines Spiels nur fünf Wechsel erlaubt sind - und nicht sechs. Aber das weiß seit Sonntag nun auch Wolfsburgs Trainer Mark van Bommel.

Während die Uefa während der EM aus Gründen der Belastungsteuerung bei einer Verlängerung - also so wie jetzt bei der Pokal-Partie der Wölfe gegen Preußen Münster- zusätzlich zu den fünf üblichen Wechseloptionen noch einen weiteren Spielertausch gestattet hatte, besteht diese Möglichkeit im deutschen Cup-Wettbewerb nicht. So weit, so verwirrend.

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Dennoch wäre diese Blamage leicht zu vermeiden gewesen. Klar, Van Bommel trägt als Chef-Coach die Verantwortung. Aber andererseits hätte irgendjemand aus dem großen Assistenten- und Betreuerstab des Champions-League-Teilnehmers den Holländer, für den der VfL die erste Trainer-Station in Deutschland ist, auch warnen können, nein sogar müssen!

Wolfsburgs peinlicher Wechsel-Fauxpas wurde also gleich auf mehreren Ebenen verbommelt.

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