Steffi Jones bleibt Bundestrainerin

Steffi Jones bleibt Trainerin der Frauen-Nationalmannschaft. Der Vertrag der 44-Jährigen werde bis zur Weltmeisterschaft 2019 in Frankreich verlängert, teilte der DFB mit.  
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"Steffi Jones hat uns in ihrer Analyse vermittelt, dass sie aus der enttäuschenden EM wichtige Erfahrungen mitnimmt und Lehren für ihre künftige Arbeit zieht", wird DFB-Präsident Reinhard Grindel in einer DFB-Mitteilung zitiert.
dpa "Steffi Jones hat uns in ihrer Analyse vermittelt, dass sie aus der enttäuschenden EM wichtige Erfahrungen mitnimmt und Lehren für ihre künftige Arbeit zieht", wird DFB-Präsident Reinhard Grindel in einer DFB-Mitteilung zitiert.

Steffi Jones bleibt Trainerin der Frauen-Nationalmannschaft. Der Vertrag der 44-Jährigen werde bis zur Weltmeisterschaft 2019 in Frankreich verlängert, teilte der DFB mit.

Frankfurt/Main - Steffi Jones darf trotz des EM-Debakels ihre Arbeit als Bundestrainerin fortsetzen.

Wie der Deutsche Fußball-Bund (DFB) zehn Tage nach dem Viertelfinal-Aus gegen Dänemark (1:2) mitteilte, wurde der Vertrag mit der 44-Jährigen sogar bis zur WM 2019 in Frankreich inklusive Option auf eine Fortsetzung bis Olympia 2020 verlängert.

"Steffi Jones hat uns in ihrer Analyse vermittelt, dass sie aus der enttäuschenden EM wichtige Erfahrungen mitnimmt und Lehren für ihre künftige Arbeit zieht", erklärte DFB-Präsident Reinhard Grindel nach intensiven Gesprächen: "Wir sind davon überzeugt, dass sie die sportlichen Konzepte und die Kompetenz hat, um die WM 2019 als nächste große Herausforderung erfolgreich anzugehen."

"Lehrreicher Prozess"

Jones habe sich "als Spielerin und Direktorin große Verdienste um den Frauenfußball erworben", sagte Grindel weiter: "Wir stehen als Präsidium dazu, dass sie in ihrer Rolle als Bundestrainerin eine zweite Chance beim DFB bekommen soll."

Zur Unterstützung soll laut DFB-Mitteilung mit der Besetzung der zweiten Assistenzstelle neben Markus Högner "die Leistungsfähigkeit des Trainerstabes weiter verstärkt werden".

Jones freute sich über das Vertrauen des Präsidiums, nahm das Votum "aber gleichzeitig auch als einen klaren Auftrag und eine Verpflichtung, aus den Erfahrungen der EM die richtigen Schlüsse für unsere weitere Arbeit zu ziehen".

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Das erste Turnier als Bundestrainerin sei "ein lehrreicher Prozess" gewesen, "deshalb werden wir die eine oder andere Anpassung vornehmen. Unser Ziel ist es, die Mannschaft und unser Spielsystem weiterzuentwickeln, verlorenes Vertrauen zurückzugewinnen und wieder erfolgreich zu sein."

Nach dem historischen EM-Aus in den Niederlanden hatte es Kritik an der Trainer-Novizin Jones gehagelt. Die Spielerinnen stellten sich indes hinter die 111-malige Nationalspielerin, auch aus der Bundesliga erhielt Jones Rückendeckung.

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