Schwedische Drittliga-Kicker entgehen tödlichem Unglück

Weil die Fußballer vom schwedischen Drittligisten Dalkurd FF spontan ihren Reiseplan änderten, entgingen sie dem Flugunglück der Germanwings-Maschine nach Düsseldorf.
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Die Kicker von Dalkurd FF entkamen dem sicheren Tod dank Umbuchung.
AZ, dpa Die Kicker von Dalkurd FF entkamen dem sicheren Tod dank Umbuchung.

München - Die Flüge waren gebucht - eine Fußballmannschaft aus Schweden sollte mit der Germanwings-Maschine nach Düsseldorf fliegen. "Eigentlich hätten wir an Bord dieses Flugzeugs sein sollen", bestätigte FF-Sportdirektor Adil Kizil gegenüber der schwedischen Tageszeitung "Aftonbladet".

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Die Mannschaft aus Börlange in Zentralschweden war für ein Trainingslager in der Nähe von Barcelona gewesen und sollte am Dienstag die Heimreise mit jener Unglücksmaschine antreten, in der 150 Menschen starben. Weil ein paar Kicker des Teams jedoch keine Lust auf den langen Zwischenstopp in Düsseldorf hatten, suchte man nach Alternativen und buchte schließlich Plätze in drei anderen Maschinen für die Mannschaft.

Die Mannschaft selbst, erfuhr erst nach der Landung vom Unglück der Germanwings-Maschine. Als die Spieler gelandet waren und die Handys anschalteten, zeigten sich Hunderte verpasste Anrufe auf den Bildschirmen ihrer Handys. Weil das Team getrennt flog, macht man sich zunächst große Sorgen um die Spieler in den anderen beiden Maschinen, erzählt Kizil.

"Es gab vier Flugzeuge, die etwa zur gleichen Zeit abhoben und nördlich die Alpen überquerten. In drei von ihnen saßen Spieler von uns. Man kann sagen, dass wir sehr, sehr viel Glück hatten", erklärt Kizil. Die schwedischen Fußballspieler flogen anstatt mit dem Flieger über Dresden schließlich über Zürich und München zurück in die Heimat.

Die Germanwings-Katastrophe im Protokoll

FF-Torwart Frank Pettersson twitterte noch am Dienstag: "An alle, die versucht haben, uns in den letzten Stunden zu erreichen: Wir sind zu Hause und es geht uns gut. Es war ein anderes Flugzeug. Mögen sie in Frieden ruhen."

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