Schalke-Spiel: UEFA will Freistoß-Spray erzwingen

Obwohl der TÜV den Einsatz des Freistoßsprays mit einem Gutachten in Deutschland erstmal ausgebremst hat, will die UEFA, dass auch beim Schalke-Spiel gegen Maribor fleißig markiert wird.
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Freistoß-Spray gesundheitsgefährdend? Der TÜV hat Bedenken angemeldet.
dpa Freistoß-Spray gesundheitsgefährdend? Der TÜV hat Bedenken angemeldet.

Nyon - Trotz des TÜV-Gutachtens zu einer möglichen gesundheitlichen Gefährdung durch das Freistoßspray beharrt die UEFA auf den Einsatz des Schaums in den Europapokalspielen. "Die UEFA hat Sofortmaßnahmen ergriffen und den Schiedsrichtern noch detailliertere Informationen zur Verwendung des Freistoßsprays gegeben", teilte die Europäische Fußball-Union vor dem Champions-League-Spiel des FC Schalke 04 gegen NK Maribor mit.

In der letzten Woche war ein von der "Bild"-Zeitung in Auftrag gegebenes Gutachten des TÜV Rheinland bekanntgeworden, wonach das Spray aus gesundheitlichen Gründen nicht benutzt werden dürfe. Auch sei der Treibgasanteil so hoch, dass eine Gefahrstoffkennzeichnung für hochentzündliche Produkte zwingend sei. Der Schaum könne in Deutschland und der EU daher nicht eingesetzt werden.

Laut eines Sprechers der Stadtverwaltung Gelsenkirchen muss der Schiedsrichter des Schalke-Spiels, der Spanier Carlos Velasco Carballo, aber keine Sanktionen fürchten, sollte er am Dienstagabend das Freistoßspray anwenden. "Wir werden als Ordnungsamt nicht darauf aufpassen, ob ein Spray benutzt wird oder nicht, sondern gehen davon aus, dass alles ordnungsgemäß abläuft", sagte Martin Schulmann der Nachrichtenagentur dpa.

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