Perfekter Saison-Start, doch Klose warnt

Zwei Zweitliga-Spiele, zwei Siege und auch im Pokal ist der 1. FC Nürnberg weitergekommen - für den Club könnte es nicht besser laufen vor dem Topspiel gegen Arminia Bielefeld. Doch Trainer Miroslav Klose warnt nach dem perfekten Saison-Start: "Die Woche war durchwachsen, wenn ich das mit den letzten drei Wochen vergleiche, war es keine Woche, in der wir einen Flow hatten."
Ex-Weltmeister Klose erwartet im Flutlicht-Spiel am Samstag (20.30 Uhr/RTL und Sky) gegen die Arminia keine leichte Aufgabe: "Ich warne ausdrücklich, dass man den Gegner unterschätzt, dass man ins Stadion kommt und den Sieg erwartet", sagte er bei der Pressekonferenz und meinte: "Das wird ein hartes Stück Arbeit."
Pokal-Held im Baby-Glück
Personell sind die Nürnberger gut aufgestellt. Torwart-Held Jan Reichert ist im Baby-Glück - und schon wieder im Training. "Er war ein, zwei Tage zu Hause - hat gestern die erste Einheit mit uns mitgemacht", sagte Klose über seinen Kapitän. "Er ist am Strahlen über das ganze Gesicht", verriet Klose und meinte: "Der ist momentan richtig, richtig gut drauf."
Der 25-Jährige wird also wieder im Nürnberger Tor stehen. "Ein besseres Timing hätte er mit seiner Frau nicht finden können", meinte Klose. Das Baby sei "zu einem sehr, sehr guten Zeitpunkt" gekommen".
Auch Mittelfeldspieler Finn Ole Becker ist wieder mit dabei. "Er hat jetzt mittrainiert, ist fit und steht zur Verfügung. Das ist für mich als Trainer wichtig", meinte Klose. Seine Spielkunst hatte in Köln gefehlt: "Vor allem, was die Bälle zwischen den Linien angeht", meinte Klose,
Klose: Wenn Spieltag ist, sind die da
Torwart Reichert hatte beim Pokal-Sieg beim Drittligisten Viktoria Köln am vergangenen Wochenende seinen Club mit zwei gehaltenen Elfmetern in die zweite Pokalrunde gerettet. Nürnberg setzte sich nach einem 1:1 nach Verlängerung mit 5:4 im Elfmeterschießen durch.
Am Tag danach hatte Klose sein Team in einem Freundschaftsspiel zum Spielen gebracht, wie der Weltmeister von 2014 sagte. "Wir haben nicht immer alles zusammen gemacht, sondern waren in zwei Gruppen und haben selten alle zusammen trainiert. Mittwoch war da wieder der erste Tag. Das war ein Reinkommen, ein wieder Zueinanderfinden. Aber ich bin überzeugt, dass die Jungs mittlerweile switchen können. Wenn Spieltag ist, sind die da."