Nach Niederlage: Nagelsmann greift eigenes Team an

Trainer Julian Nagelsmann vom Fußball-Bundesligisten 1899 Hoffenheim war nach dem chancenlosen Auftritt seiner Mannschaft beim FC Liverpool derart bedient, dass er seine Schützlinge mit deutlichen Worten kritisierte.
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Das war nichts: Trainer Julian Nagelsmann und seine Hoffenheimer haben den Einzug in die Champions League verpasst.
Dave Thompson/AP/dpa Das war nichts: Trainer Julian Nagelsmann und seine Hoffenheimer haben den Einzug in die Champions League verpasst.

Liverpool - Laut Nagelsmann hat sein Team beim 2:4 (1:3) im Play-off-Rückspiel zur Champions League "sehr viel Stückwerk" gezeigt. Zudem seien seine Spieler "kopflos angerannt" und hätten sich "nicht an das Besprochene" gehalten. Dazu wären "zwei, drei Spieler in den 30 Minuten nicht auf dem Feld" gewesen.

"Es ist bekannt, dass ich mit Niederlagen sehr schlecht umgehen kann. Das ist auch diesmal so. Und das ist unserem Spiel geschuldet", sagte der Trainer des Jahres: "Ich habe immer noch die gleiche Idee, wie man Liverpool verteidigen kann. Aber wenn man es nicht umsetzten kann, hat der Gegner so viel Qualität, dass er uns 30 Minuten lang auseinanderschrauben kann. Wir sind verdient ausgeschieden."

Zuvor war der völlig überforderte Europacup-Debütant beim Angriff auf Anfield untergegangen. Der erste Sieg einer deutschen Mannschaft beim früheren englischen Rekordmeister war im 15. Anlauf nie in Reichweite. Schon das Hinspiel hatte die TSG, die den Einzug in die millionenschwere Gruppenphase verpasst hat, mit 1:2 gegen die Elf von Teammanager Jürgen Klopp verloren.

Hoffenheim ist als fünfte Bundesliga-Mannschaft (von 23) in den Play-offs ausgeschieden und muss in der Europa League antreten. Damit sind der TSG die 12,7 Millionen Euro Königsklassen-Startgeld durch die Lappen gegangen, insgesamt beträgt die finanzielle Differenz zwischen der Champions League und der Europa League mindestens 15 Millionen Euro.

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