Münchner Schiedsrichter Brych als einziger Deutscher für WM nominiert

Felix Brych ist als einziger deutscher Schiedsrichter für die WM in Russland nominiert worden. Der 42-Jährige aus München steht auf einer Fifa-Liste mit 36 WM-Referees und 63 Assistenten.
| sid
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare Artikel empfehlen
Felix Brych war bereits bei der Weltmeisterschaft 2014 und der Europameisterschaft 2016 als einziger deutscher Unparteiischer im Einsatz.
firo/Augenklick Felix Brych war bereits bei der Weltmeisterschaft 2014 und der Europameisterschaft 2016 als einziger deutscher Unparteiischer im Einsatz.

Zürich - Felix Brych aus München ist vom Fußball-Weltverband Fifa als einziger deutscher Schiedsrichter für die WM-Endrunde (14. Juni bis 15. Juli) in Russland nominiert worden.

Zusammen mit seinen Linienrichtern Mark Borsch (Mönchengladbach) und Stefan Lupp (Zossen) steht der 42-Jährige auf der am Donnerstag veröffentlichten endgültigen Liste mit 36 Hauptschiedsrichtern und 63 Assistenten. Bis zur endgültigen Entscheidung darüber, in welcher Funktion er zum Einsatz kommen wird, muss sich Brych allerdings noch gedulden.

Schiedsrichter aus 44 Nationen für die WM berufen

Erst nach einem weiteren zweiwöchigen Seminar Ende April in Italien will der Weltverband bekannt geben, wer als Spielleiter auf dem Platz und wer als Video-Schiedsrichter eingesetzt wird. Brych und sein Gespann waren bereits 2014 bei der WM in Brasilien die einzigen deutsche Unparteiischen. Insgesamt berief die Fifa Schiedsrichter 44 verschiedener Nationalitäten für das WM-Turnier.

Anzeige für den Anbieter Twitter über den Consent-Anbieter verweigert

Brych: "Leistungsniveau gehalten"

"Wir haben uns schon vor vier Jahren sehr über die WM-Nominierung gefreut. Aber beim zweiten Mal ist es vielleicht sogar noch etwas mehr, weil es eine Bestätigung dafür ist, dass wir als Team unser Leistungsniveau über vier Jahre gehalten haben", sagte Brych.

Felix Zwayer (Berlin) und Bastian Dankert (Rostock), die sich ursprünglich ebenfalls Hoffnungen auf einen Einsatz als Video-Assistenten machen durften, gehören derweil nicht dazu. Die beiden Referees hatten zuletzt ein entsprechendes Schulungsprogramm der Fifa absolviert.

Nachdem das International Football Association Board den Videobeweis ins offizielle Regelwerk aufgenommen hatte, gab das FIFA-Council Mitte März endgültig grünes Licht für einen WM-Einsatz der Technik. Aufgrund der dadurch notwendigen zusätzlichen Offiziellen nominierte der Weltverband in diesem Jahr 36 statt zuletzt 25 Referees.

Lesen Sie hier: Argentinien-Star Tevez verletzt sich bei Kick im Knast

 

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 0  Kommentare – hier diskutieren Artikel empfehlen
0 Kommentare
Artikel kommentieren