Argentinischer Nationalspieler Carlos Tevez verletzt sich bei Kick im Knast

Der argentinische Nationalspieler Carlos Tevez besucht seinen Bruder im Gefängnis, lässt sich zu einem Spaßspielchen hinreißen und wird von einem der Knastbrüder rüde umgehauen. Jetzt muss er mehrere Wochen pausieren. 
| sid
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare Empfehlungen
Carlos Tevez kehrte im Januar nach einem Jahr in China zu den Boca Juniors zurück.
David Fernandez/EFE/dpa Carlos Tevez kehrte im Januar nach einem Jahr in China zu den Boca Juniors zurück.

Buenos Aires - Argentiniens Fußballstar Carlos Tevez hat sich bei einem aus dem Ruder gelaufenen Knast-Kick eine Wadenverletzung zugezogen, die ihn mehrere Wochen außer Gefecht setzt.

Wie die Tageszeitung Clarin aus Buenos Aires berichtet, habe der Stürmer der Boca Juniors seinen dort einsitzenden Bruder im Hochsicherheits-Gefängnis von Bouwer in der Provinz Cordoba besucht und sei von dortigen Insassen zu einem Spielchen überredet worden.

Nationalspieler Tevez besucht Bruder im Gefängnis

Das Match lief allerdings dann weitaus weniger freundlich ab als geplant. Kraftpaket Tevez, selbst kein Kind von Traurigkeit, wurde in der 20-minütigen Treterei heftig gefoult. Laut Clarin ereignete sich das Ganze bereits in der vergangenen Woche, erst jetzt stellte sich aber die Tragweite der Blessur heraus.

Der 76-malige Nationalspieler Tevez, Spitzname Apache, wuchs in härteren Verhältnissen in einem Vorort von Buenos Aires auf. Sein Bruder Juan Alberto Martinez sitzt in Bouwer eine 16-jährige Haftstrafe ab, nachdem er 2010 an einem bewaffneten Überfall auf einen gepanzerten Lkw beteiligt gewesen war.

Lesen Sie hier: Löws B-Elf vermasselt Härtetest gegen Brasilien

  • Themen:
Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 0  Kommentare – mitdiskutieren Empfehlungen
0 Kommentare
Artikel kommentieren