Messi sieht rot und bekommt Gelb

Lionel Messi hat sich im Testspiel seines FC Barcelona gegen den AS Rom nicht im Griff gehabt, rastete so richtig aus und kam mit Gelb davon. Barca gewann 3:0, auch dank Messis Treffer.
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Entging nach seinem Ausraster nur knapp einem Platzverweis: Lionel Messi.
dpa Entging nach seinem Ausraster nur knapp einem Platzverweis: Lionel Messi.

Barcelona - Für diese Aktion hätte er auch locker vom Platz fleigen können, aber einen Messi lässt man eben nicht einfach so mal die Rot sehen.

Auch nicht, wenn der Superstar selbst rot sieht?

Im Testspiel gegen den AS Rom gingen in jedem Fall die Pferde mit dem Argentinier durch, und der 28-Jährige kam nur mit viel Glück um einen Platzverweis herum.

Beim Stand von 1:0 für die Spanier geriet er mit Mapou Yanga-Mbiwa aneinander. Der Franzose in Diensten des AS Rom baute sich vor Messi auf und berührte ihn klar mit der Stirn. Dessen Antwort: Er verpasste ihm einen Kopfstoß und packte ihn anschließend noch am Hals. Der Schiedsrichter Javier Estrada Fernandez gab beiden Streithähnen in der 34. Minute die Gelbe Karte.

 

 

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Messi beschäftigte das ganz persönliche Duell nicht lange: Fünf Minuten später erzielte er das 2:0, Barca gewann am Ende mit 3:0 - weitere Tore Neymar und Ivan Rakitic - und damit auch das Joan-Gamper-Turnier, das zum 50. Mal zu Ehren des Vereinsgründers ausgetragen wurde.

Notiz am Rande: Auch die spanische Presse geht nicht groß auf den Ausraster ein: "El Mundo Deportivo" ignoriert die Szene komplett.

Es war nicht das erste Mal, dass Messi davon kam: Aus seiner Profilaufbahn sind ein knappes Dutzend Tätlichkeiten, Ausraster und unsportliche Aktionen verbrieft, einen Platzverweis hat "La Pulga" in fast 500 Einsätzen nicht erhalten.

Barcelona hatte die vorherigen drei Testspiele allesamt verloren: 1:3 gegen Manchester United, 4:6 nach Elfmeterschießen gegen den FC Chelsea und 1:2 gegen den AC Florenz.

Barcelona bestreitet am Dienstag in der georgischen Hauptstadt Tiflis sein erstes Pflichtspiel der Saison um den Europäischen Supercup gegen Europa-League-Sieger FC Sevilla. Auftaktgegner in der Primera Division am 23. August ist Pokalfinalist Athletic Bilbao.

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