Rapid mit "Sternstunde" gegen Ajax: Leverkusen möglicher Gegner

Riesen-Überraschung in der Champions-League-Qualifikation. Rapid Wien hat den viermaligen Sieger Ajax Amsterdam rausgekegelt. Österreich ist aus dem Häuschen.
| SID
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Ajax kann's nicht fassen. Gegen den Außenseiter aus Wien drei Tore kassiert und aus der Champions-League-Quali ausgeschieden.
dpa Ajax kann's nicht fassen. Gegen den Außenseiter aus Wien drei Tore kassiert und aus der Champions-League-Quali ausgeschieden.

Wien - Tausende Fans am Flughafen Wien-Schwechat sangen um halb drei Uhr in der Nacht selig "Rapid Wien, Lebenssinn", und die zurückgekehrten Helden von Amsterdam schwärmten siegestrunken von ihrer "Sternstunde": Nach dem Einzug in die Play-offs zur Champions League mit dem 3:2 (2:0)-Erfolg beim viermaligen Sieger Ajax Amsterdam tobte in Wien der "Wahnsinn in Grün-Weiß" (Kronen-Zeitung).

"Es wird noch ein, zwei Nächte dauern, das zu realisieren", sagte Louis Schaub, der das "Wunder von Amsterdam" (Wiener Zeitung) mit seinen beiden Treffern (39., 77.) maßgeblich mitgestaltet hatte. "Wir haben Unglaubliches erreicht", fügte der erst 20-Jährige an, "viele haben uns das nicht zugetraut. Aber die Fans und wir selber haben an uns geglaubt."

Und wie! Nach dem 2:2 im Hinspiel wähnte sich Ajax bereits eine Runde weiter. Doch Rapid ging schnell durch Robert Beric (12.) und eben Schaub mit 2:0 in Führung und ließ sich auch vom zwischenzeitlichen Ausgleich durch die Tore von Arkadiusz Milik (52.) sowie

Nemanja Gudelj (75.) nicht beirren. "Das ganze Spiel war für uns ein Desaster, eine teure Lektion", sagte Ajax-Coach Frank de Boer.

Rapid mit dem deutschen Kapitän Steffen Hofmann (34) winkt nach der "Sternstunde" in der Amsterdam-Arena (Krone) nun ein Play-off-Duell mit Manchester United, dem FC Valencia oder Bayer Leverkusen. Zudem hat der österreichische Rekordchampion bereits 5,7 Millionen Euro an Einnahmen sicher; bei einem Scheitern in den Play-offs zöge der Klub, der 1997 und 2006 in der Gruppenphase der Königsklasse antrat, in die Vorrunde der Europa League ein.

Fans und Profis träumen von mehr - zumal Trainer Zoran Barisic betonte, seine Jungs wüssten gar nicht, "wie gut sie sind. Es ist noch Luft nach oben." So viel, dass Rapid schaffen könnte, was Serienmeister RB Salzburg seit Jahren vergeblich versucht und zuletzt Lokalrivale Austria 2013 glückte - Österreich in der Vorrunde der Champions League zu vertreten. Salzburgs "Bullen" konnten am Mittwochabend aber gegen Malmö FF (Hinspiel 2:0) zumindest noch in die Play-offs nachziehen.

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