Medien: Pierre-Emerick Aubameyang bleibt bei Borussia Dortmund

Pierre-Emerick Aubameyang soll Borussia Dortmund die Treue halten. Der Pokalsieger will den Torjäger laut Medienberichten nicht mehr im laufenden Transferfenster abgeben.  
| sid
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Beim 3:1 (2:1) im Testspiel im chinesischen Guangzhou gegen den 18-maligen italienischen Champion AC Mailand traf Aubameyang doppelt.
Beim 3:1 (2:1) im Testspiel im chinesischen Guangzhou gegen den 18-maligen italienischen Champion AC Mailand traf Aubameyang doppelt.

Pierre-Emerick Aubameyang soll Borussia Dortmund die Treue halten. Der Pokalsieger will den Torjäger laut Medienberichten nicht mehr im laufenden Transferfenster abgeben.

Guangzhou/Köln - Am Dienstag tat Pierre-Emerick Aubameyang schon mal das, was er am liebsten tut: Tore schießen! Beim 3:1 (2:1)-Testspiel von DFB-Pokalsieger Borussia Dortmund auf der Asien-Reise im chinesischen Guangzhou gegen den 18-maligen italienischen Champion AC Mailand traf der 28 Jahre alte Bundesliga-Torschützenkönig zweimal (20., Foulelfmeter/63.).

Der pfeilschnelle Angreifer aus Gabun unterstrich auch unter dem neuen Trainer Peter Bosz seine großen Qualitäten und seinen Torriecher. Damit wurde deutlich, weshalb der Klub einem Transfer seines Vorzeigestürmers einen Riegel vorgeschoben hat.

Nach übereinstimmenden Berichten des Kicker und der Funke-Mediengruppe hatte der BVB am Dienstagabend überraschend entschieden, nicht mehr über einen Verkauf seines Torjägers in diesem Jahr zu verhandeln. Ursprünglich sollen sich die Westfalen den 26. Juli als Frist gesetzt haben.

Um den Afrikaner hatten angeblich vor allem der englische Meister FC Chelsea und der italienische Renommierklub AC Mailand gebuhlt. Im Spiel gegen Milan trumpfte Auba so auf, wie ihn die Fans der Schwarz-Gelben kennen.

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Schnelles Erfassen der Offensivsituationen, Antrittsschnelligkeit und unnachahmlicher Zug zum Tor - Milan konnte sich selbst davon überzeugen, welch' dicker Fisch den Lombarden in Aubameyang möglicherweise durch die Lappen gegangen ist.

In der 73. Minute ging Aubameyang in Guangzhou vom Platz und wurde durch André Schürrle ersetzt. Ein Doppelpack der Marke Auba reichte an diesem Tag. Milans Geschäftsführer Marco Fassone hatte noch am Sonntag im Vereins-TV gesagt, dass Aubameyang neben Andrea Belotti und Alvaro Morata zu den Kandidaten für eine Verpflichtung durch die Lombarden zähle.

Mindestens 70 Millionen Euro Ablöse wurden für den exzentrischen BVB-Star, der schon mal seinen Extratouren (klubfremde Ausrüstermaske bei Jubel nach Torerfolg sowie unangemeldete Trips nach Italien oder Frankreich) aus der Reihe tanzt, gehandelt. Bislang hat der Gabuner aber immer seine Leistung bei den Schwarz-Gelben gebracht und das Vertrauen der Trainer mit Toren zurückgezahlt.

Packt Chelsea noch mehr Geld aus?

BVB-Boss Hans-Joachim Watzke hatte schon am Sonntag Aubameyang ein Ultimatum für eine etwaigen Transfer gesetzt. "Bislang liegt nichts auf dem Tisch. Wir warten noch ein paar Tage, aber wir werden nicht mehr lange warten", sagte der Geschäftsführer im Interview mit der Welt am Sonntag.

Ein Wechsel gehe natürlich nur in einem gewissen Zeitfenster, das sich so langsam schließe, so Watzke: "Mir persönlich wäre es am liebsten, wenn er bei uns bleiben würde", sagte Watzke, der aber auch weiß: "Es gibt auf diesem Planeten schon noch ein paar Vereine, bei denen deutlich mehr verdient werden kann."

Beim FC Chelsea sind sie immer noch auf der Suche nach einem Ersatz für den belgischen Nationalstürmer Romelu Lukaku, der für 100 Millionen Euro Ablöse am Ende vom FC Everton zu Manchester United gewechselt war. Zwischenzeitlich schienen die Londoner von Teammanager Antonio Conte die besseren Karten im Lukaku-Poker zu besitzen.

Das Thema dürfte jetzt auch erledigt sein - oder packen die Londoner den ganz großen Geldkoffer aus und bieten im dreistelligen Millionenbereich, sodass der BVB umdenken könnte...? Zuletzt hatten sich für Aubameyang einige Wechseloptionen zerschlagen.

Der chinesische Erstliga-Aufsteiger Tianjin Quanjian verzichtete ebenso auf eine Verpflichtung des 28-Jährigen wie Paris St. Germain. Aber der BVB ist ja auch nicht die schlechteste Adresse in Europa.

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