ManCity und Co.: Die torreichsten Champions-League-K.o-Spiele in Bildern

Bei Manchester City herrscht nach dem 5:3-Torfestival gegen den AS Monaco beste Laune. Die britische Presse feiert Nationalspieler Leroy Sané. Die Bilder von den torreichsten Duelle der Champions League.
| az/dpa
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Es war ein spektakuläres Match in der Champions League: Manchester City besiegte AS Monaco nach zweimaligem Rückstand mit 5:3. Hier erzielt Raheem Sterling (Mitte unten) das 1:0.
dpa 18 Es war ein spektakuläres Match in der Champions League: Manchester City besiegte AS Monaco nach zweimaligem Rückstand mit 5:3. Hier erzielt Raheem Sterling (Mitte unten) das 1:0.
Neben dem deutschen Nationalspieler Leroy Sané (82. Minute) und Raheem Sterling (26.) trafen Sergio Aguero (im Bild - 58./71.) und John Stones (77.) für Manchester City.
dpa 18 Neben dem deutschen Nationalspieler Leroy Sané (82. Minute) und Raheem Sterling (26.) trafen Sergio Aguero (im Bild - 58./71.) und John Stones (77.) für Manchester City.
Für Monaco waren Falcao (32./61.) und Kylian Mbappe Lottin (40.) erfolgreich. Falcao (im Bild) hätte sogar ein weiteres Mal treffen können, verschoss aber einen Foulelfmeter (50.).
dpa 18 Für Monaco waren Falcao (32./61.) und Kylian Mbappe Lottin (40.) erfolgreich. Falcao (im Bild) hätte sogar ein weiteres Mal treffen können, verschoss aber einen Foulelfmeter (50.).
Für Monaco waren Falcao (32./61.) und Kylian Mbappe Lottin (40. - im Bild) erfolgreich. Falcao hätte sogar ein weiteres Mal treffen können, verschoss aber einen Foulelfmeter (50.).
Imago/BPI 18 Für Monaco waren Falcao (32./61.) und Kylian Mbappe Lottin (40. - im Bild) erfolgreich. Falcao hätte sogar ein weiteres Mal treffen können, verschoss aber einen Foulelfmeter (50.).
John Stones feiert seinen Treffer zum 4:3 für Manchester City.
Imago/BPI 18 John Stones feiert seinen Treffer zum 4:3 für Manchester City.
Der Schlusspunkt einer verrückten Partie: Das 5:3 durch Leroy Sané (Mitte).
dpa 18 Der Schlusspunkt einer verrückten Partie: Das 5:3 durch Leroy Sané (Mitte).
Matchwinner unter sich: Sergio Aguero (links) jubelt mit Leroy Sané.
dpa 18 Matchwinner unter sich: Sergio Aguero (links) jubelt mit Leroy Sané.
Konnte es kaum fassen: Pep Guardiola.
dpa 18 Konnte es kaum fassen: Pep Guardiola.
Im Champions-League-Achtelfinale 2008/2009 setzte sich der FC Bayern - mit Trainer Jürgen Klinsmann auf der Bank - im Hinspiel bei Sporting Lissabon mit 5:0 durch. Daheim folgte dann ein grandioses 7:1.
firo/Augenklick 18 Im Champions-League-Achtelfinale 2008/2009 setzte sich der FC Bayern - mit Trainer Jürgen Klinsmann auf der Bank - im Hinspiel bei Sporting Lissabon mit 5:0 durch. Daheim folgte dann ein grandioses 7:1.
10. März 2009: Bayern-Jubel mit Thomas Müller, Miroslav Klose und Lukas Podolski. Torfolge: 1:0 Podolski (7.), 2:0 Podolski (34.), 3:0 Polga (39., Eigentor), 3:1 Moutinho (42.), 4:1 Schweinsteiger (43.), 5:1 van Bommel (74.), 6:1 Klose (82., Foulelfmeter), 7:1 Müller (90.)
firo/Augenklick 18 10. März 2009: Bayern-Jubel mit Thomas Müller, Miroslav Klose und Lukas Podolski. Torfolge: 1:0 Podolski (7.), 2:0 Podolski (34.), 3:0 Polga (39., Eigentor), 3:1 Moutinho (42.), 4:1 Schweinsteiger (43.), 5:1 van Bommel (74.), 6:1 Klose (82., Foulelfmeter), 7:1 Müller (90.)
2011/2012: FC Barcelona gegen Bayer Leverkusen 7:1. Das Achtelfinal-Rückspiel der Champions League war eine einseitige Angelegenheit (Hinspiel: 3:1). Lionel Messi (links, neben Torwart Bernd Leno) trifft zum 1:0.
dpa 18 2011/2012: FC Barcelona gegen Bayer Leverkusen 7:1. Das Achtelfinal-Rückspiel der Champions League war eine einseitige Angelegenheit (Hinspiel: 3:1). Lionel Messi (links, neben Torwart Bernd Leno) trifft zum 1:0.
Die Torfolge am 7. März 2012: 1:0 Messi (25.), 2:0 Messi (42.), 3:0 Messi (50.), 4:0 Tello (56.), 5:0 Messi (58.), 6:0 Tello (62.), 7:0 Messi (85.), 7:1 Bellarabi (90.+1).
dpa 18 Die Torfolge am 7. März 2012: 1:0 Messi (25.), 2:0 Messi (42.), 3:0 Messi (50.), 4:0 Tello (56.), 5:0 Messi (58.), 6:0 Tello (62.), 7:0 Messi (85.), 7:1 Bellarabi (90.+1).
2006/2007 Manchester United gegen AS Rom 7:1. Hier trifft Wayne Rooney im Rückspiel.
dpa 18 2006/2007 Manchester United gegen AS Rom 7:1. Hier trifft Wayne Rooney im Rückspiel.
Die Torfolge am 2. Oktober 2007: 1:0 Carrick (11.), 2:0 Smith (17.), 3:0 Rooney (19.), 4:0 Ronaldo (44. - im Bild), 5:0 Ronaldo (49.), 6:0 Carrick (60.), 6:1 de Rossi (69.), 7:1 Evra (81.)
dpa 18 Die Torfolge am 2. Oktober 2007: 1:0 Carrick (11.), 2:0 Smith (17.), 3:0 Rooney (19.), 4:0 Ronaldo (44. - im Bild), 5:0 Ronaldo (49.), 6:0 Carrick (60.), 6:1 de Rossi (69.), 7:1 Evra (81.)
Saison 2008/2009, Viertelfinal-Rückspiel zwischen dem FC Chelsea und FC Liverpool: Das Hinspiel hatten die Blues um Trainer Guus Hiddink und Michael Ballack mit 3:1 gewonnen, im Rückspiel gab's ein 4:4. Hier trifft Frank Lampard per Freistoß.
dpa 18 Saison 2008/2009, Viertelfinal-Rückspiel zwischen dem FC Chelsea und FC Liverpool: Das Hinspiel hatten die Blues um Trainer Guus Hiddink und Michael Ballack mit 3:1 gewonnen, im Rückspiel gab's ein 4:4. Hier trifft Frank Lampard per Freistoß.
Die Torfolge am 15. April 2009: 0:1 Aurelio (19.), 0:2 Alonso (28., Foulelfmeter), 1:2 Drogba (51.), 2:2 Alex (57.), 3:2 Lampard (76.), 3:3 Lucas (81.), 3:4 Kuijt (82.), 4:4 Lampard (89.)
dpa 18 Die Torfolge am 15. April 2009: 0:1 Aurelio (19.), 0:2 Alonso (28., Foulelfmeter), 1:2 Drogba (51.), 2:2 Alex (57.), 3:2 Lampard (76.), 3:3 Lucas (81.), 3:4 Kuijt (82.), 4:4 Lampard (89.)
Saison 2004/2005, Olympique Lyon gegen Werder Bremen 7:2: Das einzige K.-o.-Duell in der Champions League mit neun Toren. Nach dem 1:3 daheim lag Werder in Lyon schon nach 30 Minuten mit 0:3 zurück. Hier Lamine Diatta im Duell mit dem Bremer Nelson Valdez (rechts).
dpa 18 Saison 2004/2005, Olympique Lyon gegen Werder Bremen 7:2: Das einzige K.-o.-Duell in der Champions League mit neun Toren. Nach dem 1:3 daheim lag Werder in Lyon schon nach 30 Minuten mit 0:3 zurück. Hier Lamine Diatta im Duell mit dem Bremer Nelson Valdez (rechts).
Die Torfolge am 8. März 2005: 1:0 Wiltord (8. - im Bild), 2:0 Essien (17.), 3:0 Essien (30.), 3:1 Micoud (32.), 4:1 Wiltord (55.), 4:2 Ismael (57. Foulelfmeter), 5:2 Malouda (60.), 6:2 Wiltord (64.), 7:2 Berthod (80., Foulelfmeter)
Imago/Panoramamic 18 Die Torfolge am 8. März 2005: 1:0 Wiltord (8. - im Bild), 2:0 Essien (17.), 3:0 Essien (30.), 3:1 Micoud (32.), 4:1 Wiltord (55.), 4:2 Ismael (57. Foulelfmeter), 5:2 Malouda (60.), 6:2 Wiltord (64.), 7:2 Berthod (80., Foulelfmeter)

Manchester - Leroy Sané brachte es auf den Punkt. "Was für ein verrückter Abend", twitterte der Ex-Schalker, der nach dem spektakulären 5:3 von Manchester City gegen den französischen Spitzenreiter AS Monaco in den britischen Medien gefeiert wurde. Viele Zuschauer konnten indes kaum glauben, was sich im Etihad Stadion abgespielt hatte.

"Nur um es klarzustellen, es ist wirklich passiert", teilte Man City sicherheitshalber am Morgen danach mit. Dass die Mannschaft beim Stand von 2:3 gegen das torgefährliche Monaco derart eindrucksvoll zurückkommen würde, hatte wohl niemand erwartet.

Sané hatte mit der Vorlage zum 1:0 und seinem Tor zum Endstand maßgeblichen Anteil am Spektakel und wurde folgerichtig zum "Man Of The Match gekürt". "Sensationeller Sané ist nicht zu stoppen", schrieb die Zeitung Manchester Evening News und bezeichnete ihn als "besten Einkauf des Sommers".

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Auch The Independent lobte den ehemaligen Schalker in höchsten Tönen: "Leroy Sané ist auf dem besten Wege einer der einflussreichsten City-Spieler zu werden."

Neben Matchwinner Sané war Stürmer Sergio Agüero mit seinem Doppelpack einer der Gewinner des Abends. Der Argentinier war bis zur Verletzung von Neuzugang Gabriel Jesus nur noch zweite Wahl unter Guardiola und galt bereits als Kandidat für einen Wechsel im Sommer. "Es war immer meine Absicht zu bleiben", bekräftigte Agüero jetzt. Die Entscheidung läge jedoch nicht bei ihm. "Ich kann nur weiter kämpfen, damit ich spielen kann."

"Wir haben noch nichts erreicht"

Dass auch ein Torwart nach drei Gegentoren in einem Spiel gut gelaunt ist, kommt in der Regel äußerst selten vor. Willy Caballero war am Dienstag eine dieser Ausnahmen. Der City-Keeper hatte vor dem Spiel vor Falcao gewarnt und wurde trotzdem zweimal von Monacos Stürmerstar überwunden.

Allerdings parierte Caballero auch einen Strafstoß Falcaos und hielt Manchester so im Spiel. "Wir müssen das jetzt genießen", sagte der Torhüter. "Aber wir haben noch nichts erreicht."

Sein Trainer hatte Mühe, die Partie in Worte zu fassen. "Ich weiß nicht. Es ist so viel passiert", stammelte Pep Guardiola nach dem Spiel und musste erstmal durchatmen. "Es war ein Auf und Ab." Dass Monaco erneut erhebliche Schwächen in der City-Defensive aufgedeckt hatte, ärgerte den ehemaligen Bayern-Coach natürlich.

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Umso erleichterter war Guardiola, dass seiner Mannschaft die Wende gelungen war: "Ich bin einfach glücklich über das Ergebnis. Wir leben noch." Die Marschroute für das Rückspiel in drei Wochen gab der Coach auch schon aus. "Wir denken nur an Angriff", kündigte er beim TV-Sender BT Sport an. "Angriff, Angriff, Angriff".

Dass der Zwei-Tore-Vorsprung im Fürstentum schnell aufgebraucht sein kann, sollte bei Man City allen klar sein. Monaco schießt in dieser Saison von allen Teams der europäischen Topligen durchschnittlich die meisten Tore pro Spiel. Mit Blick aufs Rückspiel warnte Guardiola deshalb: "Wenn wir gegen Monaco nicht treffen, sind wir draußen."

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