Leipzig-Coach Nagelsmann zeigt sich kämpferisch

Trotz der klaren Niederlage gegen Liverpool hofft RB Leipzig weiterhin auf den Einzug ins Viertelfinale der Champions League. Drei Wochen vor dem zweiten Duell weiß aber niemand, wo dieses stattfinden wird.
| dpa
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare Artikel empfehlen
Leipzigs Torwart Peter Gulacsi (M) und Leipzigs Trainer Julian Nagelsmann geben sich nach dem Spielende die Hand.
Leipzigs Torwart Peter Gulacsi (M) und Leipzigs Trainer Julian Nagelsmann geben sich nach dem Spielende die Hand. © Marton Monus/dpa
Budapest

Mit den zwei Abwehr-Patzern wollte sich Julian Nagelsmann nicht lange beschäftigen. "Dass die auf jedem Niveau bestraft werden ist klar. Aber das Thema ist für mich eher, dass wir unsere Chancen nicht genutzt haben", sagt der Trainer von RB Leipzig nach dem 0:2 gegen den FC Liverpool.

Im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League in Budapest hatten die Torschützen Mohamed Salah (53.) und Sadio Mané (58.) zwei grobe Schnitzer der Leipziger Defensive gnadenlos bestraft.

Trotzdem bleibt man bei RB optimistisch "Wir müssen die Fehler abstellen und unsere Chancen nutzen. Wir hatten zwei, drei klare Möglichkeiten. Wenn man die nutzt, dann wird es einfacher", sagte Marcel Sabitzer. Der Kapitän hatte am Dienstagabend in Budapest die Niederlage mit einem schlechten Rückpass auf Lukas Klostermann eingeleitet.

Für Liverpools Trainer Jürgen Klopp waren die Fehler von RB die logische Konsequenz des Drucks seiner Spieler. "Wenn da Salah und Mané auf dich zukommen, ist das als Abwehrspieler nicht so schön. Da weißt du genau, dass du den Ball nun möglichst genau treffen musst" sagte der 53-Jährige. Nach zuletzt drei Niederlagen in der Liga waren Gerüchte über Rücktrittsgedanken des Trainers und Probleme in der Mannschaft aufgekommen. "Das ist alles Quatsch. Dafür gibt es nicht einmal Tendenzen", betonte Klopp.

Zudem warnte der frühere Dortmund-Trainer vor dem Rückspiel am 10. März, in dem Leipzig die Scharte wieder auswetzen könne. "Wir wissen, dass das Ding nicht durch ist. Wir sind ja nicht doof. In drei Wochen kann die Welt schon ganz anders aussehen", sagte Klopp. Leipzig sei eine Top-Mannschaft, die einen immer vor Probleme stellen könne.

Völlig offen ist indes, wo das Rückspiel stattfinden wird. Aufgrund der Corona-Beschränkungen hat die UEFA Liverpool gebeten, einen Ausweichort zu suchen. "Es würde mich nicht wundern, wenn wir noch einmal nach Budapest kommen. Letztlich können wir es nicht beeinflussen. Im Moment weiß noch keiner, wo es stattfindet", sagte Klopp. Nagelsmann hätte kein Problem damit, statt an die Anfield Road wieder zur Puskas-Arena zu reisen: "Es ist ein tolles Stadion, ein sehr guter Platz und ein gutes Hotel. Wir sind einfach nur froh, dass wir spielen können."

© dpa-infocom, dpa:210217-99-472142/2

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 0  Kommentare – hier diskutieren Artikel empfehlen
0 Kommentare
Artikel kommentieren