Lahm: Kapitän der Deutschen

Bayern-Star trägt erstmals die Binde in der Nationalmannschaft. "Das ist eine große Ehre für mich." Und Bundestrainer Löw lobt: "Er übernimmt immer mehr verantwortung."
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Endgültig ein Leader: Philipp Lahm.
Bongarts/Getty I. Endgültig ein Leader: Philipp Lahm.

SHANGHAI - Bayern-Star trägt erstmals die Binde in der Nationalmannschaft. "Das ist eine große Ehre für mich." Und Bundestrainer Löw lobt: "Er übernimmt immer mehr verantwortung."

Philipp Lahm führt die deutsche Fußball-Nationalmannschaft in Shanghai beim Länderspiel gegen China erstmals als Kapitän aufs Feld. Diese Entscheidung gab Bundestrainer Joachim Löw wenige Stunden vor dem Anpfiff bekannt. Beim zweiten Länderspiel der Asienreise am Dienstag (20.00 Uhr MESZ/live im ZDF) in Dubai gegen die Vereinigten Arabischen Emirate wird Lahms Münchner Vereinskollege Bastian Schweinsteiger die Kapitänsbinde tragen. „Das ist eine große Ehre für mich, in einem so großen Land wie China die deutsche Mannschaft als Kapitän anzuführen“, sagte der 55-malige Nationalspieler Lahm, der stellvertretend für den fehlenden Michael Ballack vom FC Chelsea die Spielführerrolle übernimmt. Schweinsteiger hatte in der Vergangenheit schon einige Male stellvertretend die Binde getragen.

„Philipp und Bastian sind wichtige Leistungsträger in unserer Mannschaft und übernehmen seit längerem immer mehr Verantwortung. Deshalb haben wir uns dafür entschieden, dass jeder von ihnen einmal als Kapitän auf dieser Asienreise beginnt“, sagte Löw. Nach Angaben des Bundestrainers stehen gegen China alle 17 mitgereisten Spieler zur Verfügung, nachdem am Vortag noch der Berliner Arne Friedrich (Knieprobleme), der Schalker Heiko Westermann (Ferse) und Schweinsteiger (Rücken) fraglich gewesen waren. Friedrich, der am Freitag seinen 30. Geburtstag feierte, wird also wie geplant mit Rückkehrer Robert Huth vom FC Middlesbrough die Innenverteidigung bilden.

Schweinsteiger steht ebenfalls in der Anfangsformation, während Westermann auf der Ersatzbank sitzen wird. „Wenn es nötig ist, kann er spielen, doch eine Belastung über 90 Minuten wäre zu groß gewesen. Wenn alles nach Plan läuft, kann er aber in Dubai ohne jedes Risiko von Anfang an auflaufen“, erklärte Löw

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