"Ich sollte spielen": Gündogan fordert Stammplatz bei der EM

Vor der dritten Partie in der WM-Qualifikation gegen Nordmazedonien spricht Ilkay Gündogan über seine Stammplatz-Aussichten, über Pep Guardiola als neuen DFB-Coach und über Joachim Löw.
| Maximilian Koch
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"Ich habe hier ein bisschen mehr Freiheiten", sagt Gündogan über dieZusammenarbeit mit Bundestrainer Joachim Löw.
"Ich habe hier ein bisschen mehr Freiheiten", sagt Gündogan über dieZusammenarbeit mit Bundestrainer Joachim Löw. © picture alliance/dpa

Die Idee mit Pep Guardiola als Bundestrainer fand Ilkay Gündogan gar nicht so schlecht. "Ich persönlich würde ihn gleich nehmen", sagte der Mittelfeldstar von Manchester City mit einem Lächeln. "Aber ich kann mir nur schwer vorstellen, dass er verfügbar ist." Schade eigentlich.

Pep Guardiola als Nachfolger für Bundestrainer Löw?

Pep, Gündogans aktueller Coach bei City, als Nachfolger von Joachim Löw beim DFB - das hätte schon was. Doch der Vertrag des Katalanen läuft noch bis 2023. "Und es würde mir wohl auch nicht gefallen", ergänzte Gündogan, "wenn ich ihn nicht mehr bei meinem Verein hätte."

Einen Tod muss man eben immer sterben. Dass die Verbindung zwischen Gündogan und Guardiola so eng ist, kommt nicht überraschend. Der Starcoach, der zwischen 2013 und 2016 den FC Bayern trainierte, hat Gündogan nochmals auf ein höheres Niveau geführt. 16 Tore und drei Vorlagen gelangen dem 30-Jährigen in dieser Saison bereits, auch im ersten WM-Qualifikationsspiel gegen Island (3:0) traf Gündogan für die deutsche Mannschaft.

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Gündogan als Achter in der DFB-Elf neben Goretzka und Kimmich

"Ich habe hier ein bisschen mehr Freiheiten, bin mehr in den Spielaufbau involviert", sagte Gündogan vor der Partie gegen Nordmazedonien über die Unterschiede zwischen Löws und Peps System. Bei ManCity wird der Mittelfeldstar noch offensiver eingesetzt, um seine Torgefahr auszuspielen. Löw sieht ihn als Achter neben Leon Goretzka und vor Joshua Kimmich. Derzeit harmoniert das Trio prächtig, auch bei der EM im Sommer könnte Löw an dieser Formation festhalten.

Löw über Kroos: "Er ist weiter ein Weltklassespieler"

"Jetzt liegt es am Bundestrainer, zu versuchen, möglichst viele Spieler gemeinsam auf den Platz bringen", sagte Gündogan über die Luxuszone Mittelfeld. Es gehe darum, "das Maximum aus den Topspielern herauszuholen". Neben Gündogan, Kimmich und Goretzka gibt es ja auch noch Toni Kroos und vermutlich Thomas Müller, die um einen Stammplatz rangeln.

Denkbar, dass Löw Kimmich deshalb auf die Rechtsverteidiger-Position verschiebt. Denn an Kroos will er unbedingt festhalten. Der Star von Real Madrid sei "weiter ein Weltklassespieler mit immensem Erfahrungsschatz", schwärmte Löw am Dienstag: "Wir werden doch jetzt nicht beginnen, an der Qualität von Toni Kroos zu zweifeln. Der kann jeder Mannschaft guttun." Gündogan sieht sich ebenfalls als Stammkraft bei der EM. "Ich will spielen", stellte er klar, "und ich bin selbstbewusst genug, um zu sagen, dass ich auch spielen sollte."

Löw macht Gündogan zum Kapitän im Spiel gegen Nordmazedonien

Dies sei auch schon bei der WM 2018 so gewesen, als Löw den ManCity-Profi allerdings nur die Jokerrolle anvertraute. "Ich möchte genauso gut spielen, wie ich es in den letzten Wochen und Monaten getan haben", gab Gündogan als Devise für die nahe Zukunft aus. Und dann muss Löw final über sein EM-Mittelfeld entscheiden. Eine Entscheidung für die Partie gegen Nordmazedonien hat der Bundestrainer schon getroffen. "Ilkay Gündogan wird Kapitän sein, wenn er von Beginn an spielt", sagte Löw.

 

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