Hinrunde: So erging es den Ex-Bundesliga-Stars im Ausland

Bye, bye Bundesliga - hieß es für so manchen Star vor dieser Saison. Ein ausländischer Club lockte. Nach einem halben Jahr ist Zeit für eine erste Zwischenbilanz: Hat sich der Wechsel für Bastian Schweinsteiger und andere gelohnt? In unserer Bilderstrecke erfahren Sie es.
| dpa/az
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Schweinsteigers spektakulärer Abflug in die Premier League zu Manchester United für geschätzte 18 bis 20 Millionen Ablöse hatte damals für die größten Schlagzeilen gesorgt. Nach 17 Jahren in München wollte das Vereinsidol "einfach diese neue Erfahrung machen. Es ist eine Erfahrung, die ihm in seinem Leben gut tun wird", erklärte damals Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge.
dpa 11 Schweinsteigers spektakulärer Abflug in die Premier League zu Manchester United für geschätzte 18 bis 20 Millionen Ablöse hatte damals für die größten Schlagzeilen gesorgt. Nach 17 Jahren in München wollte das Vereinsidol "einfach diese neue Erfahrung machen. Es ist eine Erfahrung, die ihm in seinem Leben gut tun wird", erklärte damals Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge.
Dass sich zuletzt selbst Trainer Louis van Gaal öffentlich leicht abfällig über ihn geäußert hatte, will der 31-Jährige nicht überbewerten: "Für mich ist immer wichtig, was mir persönlich gesagt wird." Im Old Trafford sei er kein einziges Mal ausgepfiffen worden.
dpa 11 Dass sich zuletzt selbst Trainer Louis van Gaal öffentlich leicht abfällig über ihn geäußert hatte, will der 31-Jährige nicht überbewerten: "Für mich ist immer wichtig, was mir persönlich gesagt wird." Im Old Trafford sei er kein einziges Mal ausgepfiffen worden.
Bei Paris St. German hat sich der Ex-Frankfurter Trapp einige Patzer geleistet, dennoch ist er die Nummer 1 im Team von Superstar Zlatan Ibrahimovic...
dpa 11 Bei Paris St. German hat sich der Ex-Frankfurter Trapp einige Patzer geleistet, dennoch ist er die Nummer 1 im Team von Superstar Zlatan Ibrahimovic...
Das große Los hat Christian Fuchs gezogen, dessen Transfer zu Leicester City eher unbemerkt über die Bühne ging: Der Außenseiter führt die Tabelle in England an. Der 29-jährige Österreicher spielte zuvor bei Schalke 04, Mainz 05 und beim VfL Bochum, jetzt schwärmt er vom «extrem schnellen und effektiven Konterfußball» bei seinem neuen Club.
firo/Augenklick 11 Das große Los hat Christian Fuchs gezogen, dessen Transfer zu Leicester City eher unbemerkt über die Bühne ging: Der Außenseiter führt die Tabelle in England an. Der 29-jährige Österreicher spielte zuvor bei Schalke 04, Mainz 05 und beim VfL Bochum, jetzt schwärmt er vom «extrem schnellen und effektiven Konterfußball» bei seinem neuen Club.
Bei den Leicester-Fans ist er bekannt als «The Foxes«. «Die meisten Leute wissen noch gar nicht, dass Fuchs das deutsche Wort für Fox ist. Sie sprechen meinen Namen eher wie Fucks aus. Auch lustig», erzählte der Abwehrspieler im Magazin «Elf Freunde.»
firo/Augenklick 11 Bei den Leicester-Fans ist er bekannt als «The Foxes«. «Die meisten Leute wissen noch gar nicht, dass Fuchs das deutsche Wort für Fox ist. Sie sprechen meinen Namen eher wie Fucks aus. Auch lustig», erzählte der Abwehrspieler im Magazin «Elf Freunde.»
Antonio Rüdiger hat nach seinem Wechsel vom VfB Stuttgart zu AS Rom ein durchwachsenes Halbjahr hinter sich. Wegen einer Knieverletzung musste der Nationalspieler in den ersten Wochen noch zuschauen, erkämpfte sich dann einen Stammplatz und überzeugte unter anderem in der Champions League gegen den FC Barcelona, wo er gegen Lionel Messi ran durfte:
firo Sportphoto/Augenklick 11 Antonio Rüdiger hat nach seinem Wechsel vom VfB Stuttgart zu AS Rom ein durchwachsenes Halbjahr hinter sich. Wegen einer Knieverletzung musste der Nationalspieler in den ersten Wochen noch zuschauen, erkämpfte sich dann einen Stammplatz und überzeugte unter anderem in der Champions League gegen den FC Barcelona, wo er gegen Lionel Messi ran durfte:
«Er ist tatsächlich der beste, gegen den ich je gespielt habe. Wenn er will, ist er kaum zu stoppen», meinte Rüdiger in der «Bild». Der 22-Jährige ist hellauf begeistert von Rom: Die Leute seien «komplett fußballverrückt», das Wetter top, das Essen sowieso und taktisch sei die Mannschaft «auf allerhöchstem Niveau».
dpa 11 «Er ist tatsächlich der beste, gegen den ich je gespielt habe. Wenn er will, ist er kaum zu stoppen», meinte Rüdiger in der «Bild». Der 22-Jährige ist hellauf begeistert von Rom: Die Leute seien «komplett fußballverrückt», das Wetter top, das Essen sowieso und taktisch sei die Mannschaft «auf allerhöchstem Niveau».
Ebenso wie Andreas Beck in Istanbul hat Rüdiger noch mit dem Verkehr in seiner neuen Heimat zu kämpfen. Becks Navigationssystem spricht nur Türkisch, aber der frühere Hoffenheimer Kapitän und Mitspieler von Mario Gomez kommt damit längst zurecht.
Ges/Augenklick 11 Ebenso wie Andreas Beck in Istanbul hat Rüdiger noch mit dem Verkehr in seiner neuen Heimat zu kämpfen. Becks Navigationssystem spricht nur Türkisch, aber der frühere Hoffenheimer Kapitän und Mitspieler von Mario Gomez kommt damit längst zurecht.
«Ich bin noch immer ganz begeistert von dieser unglaublichen Stadt, ich entdecke fast täglich etwas Neues», sagte er der Deutschen Presse-Agentur. «Auch sportlich läuft es ja gut. Für mich, aber auch für die Mannschaft.»
dpa 11 «Ich bin noch immer ganz begeistert von dieser unglaublichen Stadt, ich entdecke fast täglich etwas Neues», sagte er der Deutschen Presse-Agentur. «Auch sportlich läuft es ja gut. Für mich, aber auch für die Mannschaft.»
Von Großkreutz hört man nach seinem Transfer zu Galatasaray Istanbul solch euphorische Töne gar nicht. Der Ex-Dortmunder kann wegen einer Wechselpanne erst im neuen Jahr in der Süper Lig spielen. Die Anfänge in der Türkei seien "verdammt schwer" hatte er mal gestanden.
dpa 11 Von Großkreutz hört man nach seinem Transfer zu Galatasaray Istanbul solch euphorische Töne gar nicht. Der Ex-Dortmunder kann wegen einer Wechselpanne erst im neuen Jahr in der Süper Lig spielen. Die Anfänge in der Türkei seien "verdammt schwer" hatte er mal gestanden.
Inzwischen hat der Weltmeister, der nur trainieren darf, Heimweh und drängt zurück nach Deutschland - auch eine Erfahrung.
dpa 11 Inzwischen hat der Weltmeister, der nur trainieren darf, Heimweh und drängt zurück nach Deutschland - auch eine Erfahrung.

Frankfurt/Main - Andreas Beck lernt "jeden Tag etwas Neues aus den unterschiedlichsten Bereichen dazu". Das sei einer der Gründe gewesen, weshalb er von 1899 Hoffenheim zu Besiktas Istanbul gewechselt ist. "Und bisher habe ich das noch keine Sekunde bereut." Der Ex-Nationalspieler gehört zu den fast 50 Bundesliga-Profis, die im Sommer ins Ausland gegangen sind.

Lesen Sie hier: Wird Guardiola Spanien-Trainer? Vieles spricht dafür!

Eine neue sportliche Herausforderung, eine andere Sprache und Stadt - und oft auch ein höheres Gehalt: Weltmeister Bastian Schweinsteiger, Torhüter Kevin Trapp, Abwehrspieler Antonio Rüdiger, Dortmunds Fan-Liebling Kevin Großkreutz und Beck haben bei ihrem Wagnis unterschiedliche Erfahrungen gemacht.

Lesen Sie hier: AZ-Noten - Das Halbjahres-Zeugnis der Bayern-Spieler

Wie es den ehemaligen Bundesligastars in der ersten Hinrunde im Ausland erging, erfahren Sie in obiger Bilderstrecke

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