Hertha gewinnt, Hamburg geht unter

König Otto kann es noch - und das ausgerechnet gegen Werder Bremen. Der Hamburger SV kommt gegen die Schwaben vom VfB unter die Räder.  
| sid
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König Otto kann es noch - und das ausgerechnet gegen Werder Bremen. Der Hamburger SV kommt gegen die Schwaben vom VfB unter die Räder.

 

Köln - Der Tabellenvierte Schalke 04 kassierte beim bisherigen Schlusslicht SC Freiburg eine 1:2 (0:1)-Niederlage und ist angesichts von vier weiteren Punkten Rückstand auf die Bayern so gut wie aus dem Titelrennen ausgeschieden. Im Tabellenkeller feierte Hertha BSC im zweiten Spiel unter dem als „Retter“ verpflichteten Otto Rehhagel beim 1:0 (0:0) gegen Rehhagels langjährigen Klub Werder Bremen einen erlösenden Sieg und verbesserte sich wieder auf den Nichtabstiegsplatz 15. Das Siegtor erzielte Nikita Rukavytsya (63.).

Neuling FC Augsburg kam bei Hannover 96 zu einem ebenfalls wichtigen 2:2 (1:1) und ist 16. vor Freiburg. Neues Schlusslicht ist der 1. FC Kaiserslautern nach dem 0:0 gegen den VfL Wolfsburg. Trainer Marco Kurz muss nach dem 14. Spiel in Folge ohne Sieg um seinen Job bangen. „In unserer Situation ist klar, dass das, egal ob im Verein und von außen, natürlich ein Thema ist“, sagte FCK-Klubchef Stefan Kuntz vor der Partie beim Pay-TV-Sender Sky über einen möglichen Trainerwechsel: „Ich beteilige mich nicht an Spekulationen.“

Ein Debakel erlebte der Hamburger SV bei der 0:4 (0:2)-Niederlage gegen den VfB Stuttgart mit dem früheren HSV-Trainer Bruno Labbadia. Die Schwaben wittern damit im Kampf um einen Europacup-Platz wieder Morgenluft.

In Freiburg schoss Winter-Neuzugang Sebastian Freis die Breisgauer mit dem ersten Stürmertor seit rund drei Monaten in Führung (18.). Daniel Caligiuri legte per Foulelfmeter nach (66.). Schalke, das Kyrgiakos Papadopoulos in der 87. Minute mit Gelb-Rot verlor, kam nur noch zum Anschlusstreffer durch Teemu Pukki (72.).

In Hannover führte Augsburg durch Axel Bellinghausen (12.) und verpasste in der Folge bei zahlreichen Großchancen das 2:0. Karim Haggui bestrafte dies mit seinem Kopfballtreffer (33.). Hannover ging durch Mame Diouf sogar in Führung (69.), doch ein Foulelfmeter von Jan-Ingwer Callsen-Bracker (90.) sicherte dem FCA den verdienten Punkt.

In Hamburg führte der VfB schon nach rund einer halben Stunde durch Treffer von Vedad Ibisevic (23.) und Zdravko Kuzmanovic (31., Foulelfmeter) 2:0. Nicht einmal zwei Minuten nach dem Wechsel nutzte Kuzmanovic einen erneuten Foulelfmeter zur Entscheidung. HSV-Stürmer Paolo Guerrero sah nach einem hässlichen Foul gegen VfB-Keeper Sven Ulreich zurecht Rot (54.), Martin Harnik sorgte für den Endstand (90.).

 

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