Fußball-Bundesliga: Sechs Spiele, sechs Köpfe

Am 19. Spieltag der Bundesliga trifft der FC Bayern auf die TSG 1899 Hoffenheim, gegen die es in der Hinrunde eine Niederlage gab. RB Leipzig und Bayer Leverkusen treffen sich im Verfolgerduell. Im Blickpunkt steht Hertha BSC nach den Personal-Rochaden.
| dpa
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Auf Bayern-Mittelfeldprofi Joshua Kimmich kommt es gegen Hoffenheim mal wieder besonders an.
Auf Bayern-Mittelfeldprofi Joshua Kimmich kommt es gegen Hoffenheim mal wieder besonders an. © Leon Kuegeler/Reuters/Pool/dpa
Berlin

Ein begehrter Manager, ein genesener Torjäger und ein BVB-Liebhaber: Sechs Spiele, sechs Köpfe, auf die in den Samstagspielen der Fußball-Bundesliga zu achten ist.

FC Bayern München - TSG 1899 Hoffenheim (15.30 Uhr)

JOSHUA KIMMICH: Auf den Juniorchef im Münchner Mittelfeld kommt es gegen Hoffenheim mal wieder besonders an. Sein kongenialer Nebenmann und Nationalmannschaftskollege Leon Goretzka fällt nämlich nach einem positiven Corona-Test für das Heimspiel aus. Trainer Hansi Flick findet, dass Kimmich aus seiner Knieverletzung in der Hinrunde sogar "gestärkt herausgekommen" sei. Der 25-Jährige gilt dem Trainer als Prototyp des modernen Sechsers. Beim 4:0 auf Schalke bereitete Kimmich zuletzt drei der vier Bayern-Tore vor. Und gegen Hoffenheim?

Borussia Dortmund - FC Augsburg (15.30 Uhr)

DANIEL CALIGIURI: Der BVB liegt Daniel Caligiuri einfach. Schon sechsmal hat der Offensivspieler in der Bundesliga gegen die Borussia getroffen - so oft wie gegen keine andere Mannschaft. In der Hinrunde war der frühere Schalker mit einem Treffer und einer Torvorlage der Matchwinner beim 2:0. Es war die Krönung einer exzellenten Leistung in seinem 300. Bundesligaspiel. Und auch schon früher - noch in Diensten der Königsblauen - war der mittlerweile 33-Jährige immer wieder gegen die Dortmunder erfolgreich. So traf Caligiuri in seiner vorletzten Schalker Saison 2018/19 gleich dreimal in den beiden Bundesligaduellen mit der Borussia. Und diesmal?

Eintracht Frankfurt - Hertha BSC (15.30 Uhr)

FREDI BOBIC: Öffentlich will Fredi Bobic nichts vom Interesse von Hertha BSC wissen. Doch angeblich steht der Sportvorstand der Frankfurter bei den Berlinern ganz oben auf der Wunschliste, wenn es um die Nachfolge des geschassten Sport-Geschäftsführers Michael Preetz geht. Pikant, dass diese Gerüchte gerade vor dem Duell der beiden Clubs auftauchen. Bobic trifft bei der Hertha zudem auf alte Weggefährten. Sowohl mit Pal Dardai, für den am Samstag seine zweite Amtszeit als Cheftrainer beginnt, als auch mit Berlins Sportdirektor Arne Friedrich spielte er einst im Hertha-Trikot zusammen. Bobic ist seitdem auch Vereinsmitglied beim Hauptstadtclub.

1. FC Union Berlin - Borussia Mönchengladbach (15.30 Uhr)

MARCUS THURAM: Auf dem Weg zurück in die Normalität nach seiner hässlichen Spuck-Attacke und fünf Spielen Sperre hat Marcus Thuram am vergangenen Woche bei seinem Kurz-Comeback im Team von Borussia Mönchengladbach mit einem Treffer gleich wieder auf sich aufmerksam gemacht. Nun drängt der französische Offensivspieler zurück in die Startelf, doch Trainer Marco Rose stellt dem 23-Jährigen keinen Freifahrtschein aus. "Er muss ranklotzen, um sich dauerhaft als Stammspieler im Team wiederzufinden", sagte Borussias Chefcoach. Da kommt Union Berlin gerade recht: Gegen kein anderes Bundesligateam hat Thuram mehr Treffer (3) erzielt.

SV Werder Bremen - FC Schalke 04

KLAAS-JAN HUNTELAAR: In den ersten beiden Spielen nach seiner Rückkehr nach Schalke musste sich Torjäger Klaas-Jan Huntelaar mit der Rolle als Maskottchen begnügen. Wenig erfolgreich bei zwei Heimniederlagen gegen Köln und den FC Bayern. Am Samstag in Bremen steht der 37-Jährige endlich wieder im Kader und kann auf sein Bundesliga- und Schalke-Comeback nach mehr als dreieinhalb Jahren hoffen. Verbal hat sich Huntelaar bereits als Motivator hervorgetan. Nun hofft ganz Schalke, dass der "Hunter" seinen 126 Pflichtspieltoren für Königsblau noch einige folgen lässt - und vielleicht für das Klassenerhalt-Wunder von Gelsenkirchen sorgt.

RB Leipzig - Bayer Leverkusen (18.30 Uhr)

PATRICK SCHICK: So hundertprozentig ist Patrik Schick in Leverkusen noch nicht angekommen. Am dritten Spieltag verletzte sich der Tscheche, der im Vorjahr als Leihgabe für Leipzig in der Bundesliga spielte. In seiner siebenwöchigen Ausfallzeit traf Vertreter Lucas Alario fleißig. Und in der vergangenen Woche fehlte Schick schon wieder angeschlagen. Seine Quote von fünf Toren in nur 824 Bundesliga-Spielminuten ist okay, doch im offensiven Bayer-Team geht sicher mehr. Am Samstag sollte der 25-Jährige wieder fit sein. Und will Leipzig sicher zeigen, dass es ein Fehler war, ihn nicht fest zu verpflichten. RB hätte ihn grundsätzlich gerne gehalten, aber nicht für die von Bayer bezahlten 26,5 Millionen.

© dpa-infocom, dpa:210129-99-226889/3

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