Endspielball der WM 1954 wird versteigert

Vielleicht kratzen Sie ja jetzt Ihr letztes Geld zusammen: Der WM-Ball, den Helmut Rahn am 5. Juli 1954 zum 3:2-Siegtreffer der deutschen Nationalelf ins Tor der Ungarn hämmerte, kommt unter den Hammer.
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Das ist Rahns Geschoss: Der deutsche Stürmer Helmut Rahn (nicht im Bild) überwindet in der 85. Minute aus 17 Metern den sich umsonst hechtenden ungarischen Torhüter Gyula Grosics (links). Es steht im WM-Finale zwischen Deutschland und Ungarn am 4. Juli 1954 im Berner Wankdorf-Stadion 3:2 für die deutsche Mannschaft, die fünf Minuten später mit diesem Ergebnis den Weltmeistertitel feiert.
dpa Das ist Rahns Geschoss: Der deutsche Stürmer Helmut Rahn (nicht im Bild) überwindet in der 85. Minute aus 17 Metern den sich umsonst hechtenden ungarischen Torhüter Gyula Grosics (links). Es steht im WM-Finale zwischen Deutschland und Ungarn am 4. Juli 1954 im Berner Wankdorf-Stadion 3:2 für die deutsche Mannschaft, die fünf Minuten später mit diesem Ergebnis den Weltmeistertitel feiert.

Kassel - "Aus dem Hintergrund müsste Rahn schießen! Rahn schießt - Tooooor, Toooor!" Es gibt wohl kaum einen deutschen Fußballfan, der die historische Fußball-Reportage von Herbert Zimmermann zum WM-Finale 1954, zum "Wunder von Bern", nicht kennt.

Am 12. Dezember wird jetzt im Auktionshaus "Agon-Sportsworld" in Kassel für einen Aufrufpreis von 54 000 Euro jener Lederball angeboten, den der 2003 verstorbene Helmut Rahn an jenem 5. Juli 1954 zum 3:2-Siegtreffer der deutschen Nationalelf ins Tor der Ungarn drosch.

Kurios: Dieses sporthistorische Stück gab es eigentlich zweimal. Denn im Endspiel im Wankdorfstadion verwendete der englische Schiedsrichter William Ling zwei Bälle eingesetzt - das ist auf den Fotos vor und nach dem Spiel deutlich zu sehen.

Lesen Sie hier: Handsignierter WM-Ball bei Ebay versteigert

Das zweite Exemplar befindet sich im gerade neu eröffneten Deutschen Fußballmuseum in Dortmund.

Für den in der Auktion angebotenen Ball gibt es einen lückenlosen Herkunftsnachweis seit 1954. Der Lederball wurde von einem Sammler eingeliefert. Er ist/war seit 2004 im Besitz dieses Balles.

Bei der Versteigerung kann über die Auktionshomepage www.agon-auktion.de jeder mitbieten.

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