Bei EM-Triumph: DFB schüttet 6,9 Mio. Euro aus

Scheitern die deutschen Fußballer bei der EM in der Vorrunde oder im Achtelfinale, gehen sie leer aus. Erst ab dem Viertelfinale verdienen sie richtig Geld. Für den Titel gibt es 300.000 Euro pro Spieler.
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"Es spricht für den Charakter der Mannschaft, dass wir uns so schnell und einvernehmlich auf eine maßvolle, vernünftige Regelung verständigen konnten", sagte Schatzmeister Reinhard Grindel in einer DFB-Mitteilung.
dpa "Es spricht für den Charakter der Mannschaft, dass wir uns so schnell und einvernehmlich auf eine maßvolle, vernünftige Regelung verständigen konnten", sagte Schatzmeister Reinhard Grindel in einer DFB-Mitteilung.

Frankfurt/Main - Die deutschen Fußball-Nationalspieler erhalten für den Fall des Titelgewinns bei der Europameisterschaft in Frankreich wie schon bei ihrem WM-Triumph 2014 jeweils 300.000 Euro.

"Es spricht für den Charakter der Mannschaft, dass wir uns so schnell und einvernehmlich auf eine maßvolle, vernünftige Regelung verständigen konnten", sagte Schatzmeister Reinhard Grindel in einer Mitteilung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) vom Donnerstag.

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Für die Teilnahme am Endspiel winken jeweils 150 000 Euro, bei einem Halbfinal-Einzug bekommt jeder Spieler 100.000 Euro und für das Viertelfinale gibt es 50.000 Euro. Im Falle eines Scheiterns in der EM-Vorrunde oder im Achtelfinale geht das Team aber leer aus.

Die Endrunde findet vom 10. Juni bis zum 10. Juli in Frankreich statt.

Die DFB-Elf wurde bislang 1972, 1980 und 1996 Europameister. Für den WM-Titel 2014 in Brasilien erhielt jeder Nationalspieler die damalige Rekordprämie von 300.000 Euro. "Ich freue mich über die Regelung, die frühzeitig Ruhe und Klarheit für das Turnier bringt.

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Wie in den Jahren zuvor stellen sich die Spieler dem Leistungsprinzip", erklärte Nationalmannschaftsmanager Oliver Bierhoff. Der designierte DFB-Präsident Grindel und Generalsekretär Friedrich Curtius legten den Angaben zufolge mit dem Spielerrat um Kapitän Bastian Schweinsteiger die "stark leistungsbezogene Staffelung" fest.

Die Summen entsprechen demnach trotz der Erweiterung des EM-Teilnehmerfeldes auf 24 Mannschaften und der damit verbundenen zusätzlichen Turnierrunde der Vereinbarung, die vor vier Jahren zur EM 2012 in Polen und der Ukraine getroffen wurde.

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Die DFB-Prämien sind über die Jahrzehnte stark gestiegen. Die ersten deutschen Weltmeister mussten sich 1954 im Vergleich zu heute mit Peanuts begnügen. Kapitän Fritz Walter und seine Mitspieler erhielten nach dem "Wunder von Bern" 2500 D-Mark, einen Fernseher, einen Lederkoffer und einen Motorroller.

Nun würde der DFB bei einem EM-Titel 6,9 Millionen Euro an die Spieler ausschütten.

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