Löws Hosengriff: DFB verzichtet auf Beschwerde

Nach dem "Hosengriff" von Bundestrainer Jogi Löw, verzichtet der DFB auf eine Beschwerde bei der UEFA. Man würde sich nur wundern, warum diese Bilder freigegeben wurden, andere aber nicht.
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Sein "Hosengriff" sorgt für viel Gesprächsstoff: Bundestrainer Joachim Löw.
dpa Sein "Hosengriff" sorgt für viel Gesprächsstoff: Bundestrainer Joachim Löw.

Paris - Es war nach Abpfiff das meist diskutierte Thema des Deutschlandspiels: Jogi Löws Griff in die Hose. Die Szene machte im Netz schnell die Runde, entsprechende Kommentare inklusive. Die deutschen Fans allerdings kannten die Szene nicht.

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Denn die Bilder waren nicht in der ARD zu sehen gewesen, verbreitet hatte sie der italienische Sender Rai4, der bei der UEFA mehr Kameras gebucht hat. Am Vormittag war von einer DFB-Beschwerde in Richtung UEFA die Rede – jetzt ist bekannt geworden, dass auf eine solche Beschwerde verzichtet wird. Man habe sich lediglich informiert, wie diese Bilder zustande und dann in die Öffentlichkeit gekommen seien, teilte der DFB am Dienstag auf SID-Anfrage mit. Immerhin sitzt in der Sendezentrale ein Regisseur, der rund 30 Bilder zur Verfügung hat und auswählt, was gesendet wird.

UEFA kontrolliert, was gesendet wird

Während eines Spiels fangen 30 Kameras die Szenen ein, zwei Kameras sind 90 Minuten auf die beiden Trainer gerichtet. Die Bilder landen dann in der Sendezentrale der Produktionsfirma HBS in Paris. Dort entscheidet der Regisseur, welche Bilder weltweit gesendet werden. Je nachdem, welche Pakete die nationalen Fernsehanstalten gebucht haben, können diese dann auf das Angebot aus Paris zugreifen.

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An der Kontrolle und Auswahl der Bilder hagelte es auch schon Kritik von anderer Stelle: ARD und ZDF beschwerten sich, dass es keine Bilder der Prügeleien im Stadion beim Spiel England gegen Russland gab, die Zuschauer mussten sich auf Kommentator Oliver Schmidt verlassen.

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