3:0-Sieg gegen Rom: Leverkusen in der Champions League

Bayer Leverkusen hat die Champions League erreicht. Der Bundesligist kam am Mittwoch vor 28 222 Zuschauern in der BayArena durch Tore von Hakan Calhanoglu (40.), Admir Mehmedi (48.) und Karim Bellarabi (88.) im Playoff-Rückspiel zu einem 3:0 (1:0)-Erfolg gegen Lazio Rom.  
| SID
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Leverkusens Spieler feiern das 2:0 von Admir Mehmedi
dpa Leverkusens Spieler feiern das 2:0 von Admir Mehmedi

Bayer Leverkusen hat die Champions League erreicht. Der Fußball-Bundesligist kam am Mittwoch vor 28 222 Zuschauern in der BayArena durch Tore von Hakan Calhanoglu (40.), Admir Mehmedi (48.) und Karim Bellarabi (88.) im Playoff-Rückspiel zu einem 3:0 (1:0)-Erfolg gegen Lazio Rom.

Leverkusen - Bayer Leverkusen hat mit einer Demonstration der Stärke zum zehnten Mal das Millionenspiel Champions League erreicht und kann sich auf hochkarätige Gegner freuen. Durch ein hochverdientes 3:0 (1:0) im Play-off-Rückspiel gegen Lazio Rom vergoldete die Werkself die vergangene Saison mit dem vierten Platz in der Liga und darf sich über Zusatzeinnahmen von mindestens 20 Millionen Euro freuen.

Hakan Calhanoglu (40.), Neuzugang Admir Mehmedi (48.) und Karim Bellarabi (88.) sorgten drei Tage vor dem Bundesligagipfel bei Bayern München für den Triumph der Leverkusener, die das Hinspiel in der Ewigen Stadt eine Woche zuvor 0:1 verloren hatten. Bayer, das ab der 68. Minute nach einer Gelb-Rote Karte gegen Mauricio in Überzahl agierte, setzte sich aber auch bei seiner fünften Teilnahme an der Ausscheidungsrunde durch und tanzt somit weiter auf drei Hochzeiten.

Vor 28.000 Zuschauern in der ausverkauften BayArena bestimmten die Gastgeber von Beginn an das Geschehen und setzten den Gegner permanent unter Druck. Nachdem Bellarabi, zweimal Calhanoglu und vor allem Torjäger Stefan Kießling, der in der 25. Minute am Aluminum gescheitert war, zunächst die mögliche Führung versäumt hatten, durften die Bayer-Fans fünf Minuten vor der Pause jubeln. Calhanoglu stand nach Vorarbeit von Kießling goldrichtg und ließ Lazio-Keeper Etrit Berisha keine Chance.

Auch nach dem Seitenwechsel gab Bayer den Ton an und kam durch den ehemaligen Freiburger Mehmedi schnell zu seinem zweiten Treffer, der von Bellarabi glänzend vorbereitet wurde.

Die Römer, die verletzungsbedingt auf ihren deutschen Weltmeister Miroslav Klose, ihren Kapitän Lucas Biglia, Stammtorwart Federico Marchetti und Mittelstürmer Filip Djordjevic auskommen mussten, zeigten sich geschockt und hatten dem Leverkusener Sturmlauf kaum noch etwas entgegenzusetzen.

Bayer, das in Charles Aranguiz, Ömer Toprak und Tin Jedvai ebenfalls hochkarätiges Personal fehlte, zeigte sowohl in der Offensive als auch in der Defensive eine tadellose Leistung und hätte am Ende auch noch höher gewinnen können. Unter anderem vergab Kapitän Lars Bender noch eine gute Gelegenheit.

Bei Bayer fehlte zudem der südkoreanische Nationalspieler Heung-Min Son, der kurz vor einem Wechsel zu Tottenham Hotspur in die englische Premier League steht. Der 23-Jährige hat am Mittwoch bereits den Medizincheck in London absolviert und soll am Donnerstag einen langfristigen Vertrag bei den Spurs unterschreiben. "Wir stehen in Verhandlungen. Noch ist aber nichts perfekt", sagte Bayer-Sportchef Rudi Völler, der in einer starken Leverkusener Mannschaft in Calhanoglu und Bellarabi die herausragenden Bayer-Spieler sah. Bei Lazio verdienten sich Torwart Berisha und Felipe Anderson die Bestnoten.

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