1.FC Köln trennt sich von Geschäftsführer Schmadtke

Bundesliga-Schlusslicht 1. FC Köln trennt sich überraschend von Geschäftsführer Jörg Schmadtke. Der Vertrag wird in "beiderseitigem Einvernehmen" aufgelöst. 
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Der 1. FC Köln trennt sich von Jörg Schmadtke.
Federico Gambarini/dpa Der 1. FC Köln trennt sich von Jörg Schmadtke.

Köln - Der kriselnde 1. FC Köln hat sich von seinem Geschäftsführer Jörg Schmadtke getrennt, wie die Rheinländer am Montagabend bekannt gaben. Der Vertrag des 53-Jährigen lief ursprünglich bis 2023 und wurde in "beiderseitigem Einvernehmen" aufgelöst. 

Der Verein begründet den Schritt in einer offiziellen Mitteilung mit "unterschiedlichen Auffassungen im Hinblick auf die zukünftige sportliche Ausrichtung des Clubs". Der "Effzeh" liegt nach dem neunten Spieltag mit lediglich zwei Punkten auf dem letzten Tabellenplatz in der Bundesliga. 

Umstrittene Transferpolitik im Sommer

Seit einigen Wochen wird Schmadtke wegen seiner umstrittenen Transferpolitik im Sommer kritisiert: Nach dem Verkauf von Topstürmer Anthony Modeste investierte der Verein in keinen hochkarätigen Nachfolger - trotz der laufenden Europa-League-Saison. Seine Transferpolitik hatte Schmadtke noch am Sonntag vor dem Kellerduell gegen Werder Bremen verteidigt: "Ich finde, man hat das Recht, die Dinge zu korrigieren."

So viel Zeit hatte der 1. FC Köln nun offenbar nicht. "Jörg Schmadtke hat sehr gute Arbeit für den 1. FC Köln geleistet. Er hat den Verein gemeinsam mit unserem Team zurück in die Bundesliga geführt und einen großen Anteil daran, dass wir nach 25 Jahren die Teilnahme am Europapokal erreicht haben. Dafür sind wir ihm sehr dankbar und ihm gebührt unsere Anerkennung", sagte Kölns Präsident Werner Spinner. 

Schmadtke selbst äußerte sich wie folgt: "Mit diesem Schritt möchte ich den Weg frei machen für einen neuen Impuls." Auch Trainer Peter Stöger steht nach der sportlichen Talfahrt in der Kritik.

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