"Lose-Lose-Situation": FCBB-Trainer Trinchieri tobt wegen Pokalansetzung

Die Basketballer des FC Bayern sind schwer verärgert über die Terminierung des Final-Four-Turniers um den deutschen Pokal an diesem Wochenende in München.
| AZ/dpa
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FCBB-Trainer Andrea Trinchieri. (Archivbild)
FCBB-Trainer Andrea Trinchieri. (Archivbild) © Rauchensteiner/Augenklick

München  - Weil bereits am nächsten Dienstag das erste Playoff-Viertelfinale in der Euroleague in Mailand folgt, stehe sein Team vor einer "Lose-Lose-Situation", sagte Trainer Andrea Trinchieri. Mit dieser Doppelbelastung umzugehen sei "nicht schwierig, sondern unmöglich", unterstrich der Bayern-Chefcoach.

Die Münchner hätten das in der eigenen Halle stattfindende Turnier gern auf einen anderen Termin verschoben, doch die BBL lehnte das ab. "Als Sportsmann ist es für mich schwierig zu verstehen, dass ein Team, das ein ganzes Land repräsentiert, sich nicht auf die Playoffs in der Euroleague vorbereiten kann", schimpfte Trinchieri. "Ich verstehe das nicht, ich werde das nie verstehen. Jetzt muss ich damit umgehen und das Beste draus machen. Aber es gibt keine Lösung."

Trinchieri sauer wegen Terminplan

Die Bayern-Basketballer treffen im Pokal-Halbfinale am Samstag auf ratiopharm Ulm. Sollten sie sich für das Endspiel qualifizieren, hätten sie danach nur einen Tag zur Anreise nach Mailand. "Das ist eine sehr, sehr, sehr, sehr schlechte Sache für den Basketball", sagte Trinchieri. "Was soll ich sagen, ohne jemanden zu verärgern?"

Geschäftsführer Marko Pesic hatte schon zuvor im "Münchner Merkur" gesagt, "das Beste aus der Situation herausholen" zu wollen. Aber: "Im Endeffekt geht es auf Kosten der Gesundheit der Spieler."

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Trainer Trinchieri ärgerte vor allem, dass diese Terminkollision durch die starke Saison in der europäischen Königsklasse ja absehbar war. Er hätte Verständnis gehabt, wenn Bayern monatelang abgeschlagen gewesen wäre und erst durch einen famosen Schlusssprint doch noch die K.o.-Plätze erreicht hätte. "Aber wir waren sechs Monate lang auf den Plätzen zwischen drei und acht...", erinnerte der Italiener.

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