FC Bayern Basketball schlägt Alba Berlin: Ein (knapper) Sieg für den Titel

Bayerns Basketballer besiegen Alba Berlin im Spitzenspiel mit 83:81 – und bleiben damit weiter ungeschlagen. "Haben hart gekämpft".
| Julian Buhl
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Sieg im Topduell: Danilo Barthel, Kapitän der Bayern-Basketballer, in Aktion (oben). Als Zuschauer dabei: Bayern-Präsident Uli Hoeneß (l.).
Rauchensteiner/Augenklick Sieg im Topduell: Danilo Barthel, Kapitän der Bayern-Basketballer, in Aktion (oben). Als Zuschauer dabei: Bayern-Präsident Uli Hoeneß (l.).

München – Auf ihrer Mission Titelverteidigung haben die Bayern-Basketballer den ersten bedeutenderen Schritt in dieser Saison gemacht. 183 Tage nach ihrem Triumph in Spiel fünf der Finalserie um die deutsche Meisterschaft im Audi Dome besiegten die Bayern ihren Herausforderer Alba Berlin mit 83:81. Der erste Sieg im Duell Meister gegen Vizemeister geht nach einer bis in die Schlusssekunden hart umkämpften und spannenden Partie also an die Münchner.

„Ein Superspiel von beiden Seiten, das war Werbung für den Basketball“, sagte Bayern-Präsident Uli Hoeneß hinterher: „Am Ende waren wir die glücklichen Gewinner.“ Der FCBB bleibt damit in der Liga ungeschlagen und baut seinen Startrekord auf elf Siege aus. Berlin, als Tabellenzweiter weiter erster Bayern-Verfolger, musste dagegen bereits seine zweite Niederlage hinnehmen.

FC Bayern Basketball gegen Alba Berlin so lief das Spiel

Den Bayern war zunächst nicht anzumerken, dass sie erst vor gerade einmal 40 Stunden in der Euroleague im Einsatz gewesen waren. Dort war ihnen im Heimspiel gegen Zalgiris Kaunas ein 88:84-Erfolg und damit am zwölften Spieltag der sechste Sieg gelungen. Mit 27 Punkten avancierte Bayerns Starneuzugang Derrick Williams schon dabei zum Matchwinner. Gegen Berlin saß Williams zunächst auf der Bank, wurde am Ende mit 26 Zählern aber dennoch erneut zum Mann des Spiels.

Bayern erwischte auch ohne ihn einen guten Start. Mit einem 7:0-Lauf übernahmen sie die Führung (8:4 und 14:9), bevor Berlin wieder ausgleichen konnte (19:19) und der FCBB mit 23:19 ins zweite Viertel ging.

Angeführt vom starken Maodo Lo zog Bayern auf acht Zähler weg (39:31). Auch Williams meldete sich nun mit einem Dreier und spektakulären Dunkings eindrucksvoll auf dem Parkett zurück. Die Münchner ließen sich dann aber von ein paar unglücklichen Schiedsrichterentscheidungen ein wenig aus dem Konzept bringen. Mit einem 10:0-Lauf übernahm Alba so sogar wieder die Führung (41:39), bevor Petteri Koponen kurz vor dem Halbzeit-Buzzer noch einmal per Dreier zurückschlug (45:43).

Dafür, dass das Fehlen des am Sprunggelenk verletzten Centers Devin Booker kaum auffiel, war dann vor allem einer verantwortlich: Williams. Der Ex-NBA-Profi riss das Spiel nun förmlich an sich. Der vom Publikum mit Standing Ovations gefeierte US-Amerikaner erzielte neun Punkte in Folge (!) und sorgte damit vor dem Schlussviertel für einen ziemlich komfortablen Vorsprung (69:57).

Berlin kam aber noch einmal bis auf vier Punkte (67:71 und 78:82) heran, 27,8 Sekunden vor dem Ende plötzlich sogar noch einmal auf einen Zähler (81:82). Es wurde eng, es wurde spannend, doch Berlins Niels Giffey vergab mit einem schwierigen Dreierversuch den letzten Wurf. „Den Sieg nehmen wir mit“, sagte Koponen: „Wir haben hart gekämpft.“

Bayern wieder gegen Alba - im Pokal

Schon am kommenden Sonntag (18 Uhr) bietet sich Alba aber die Chance zur Revanche. Dann kommt es beim Pokalviertelfinale in München zum nächsten Duell der beiden Rivalen. So wirklich damit beschäftigen werden sich zumindest die Bayern aber wohl noch nicht. Denn zuvor warten in der Euroleague am Mittwoch in Mailand und am Freitag gegen den amtierenden Champion Real Madrid zwei weitere ganz harte Aufgaben auf sie.

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