FC Bayern Basketball: Nach dem Dämpfer ist vorm nächsten Playoff-Matchball

Nach der Niederlage in Valencia will der FCBB nun gegen Fenerbahce das Playoffticket buchen.
| Julian Buhl
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Muss sich mit Bayerns Basketballern in Valencia geschlagen geben: Center Leon Radosevic.
Muss sich mit Bayerns Basketballern in Valencia geschlagen geben: Center Leon Radosevic. © imago/Agencia EFE

München - Es bleibt dabei: Auf spanischem Boden ist für die Basketballer des FC Bayern in dieser Euroleague-Saison einfach nichts zu holen. Am Donnerstagabend verloren die Münchner auch die Partie in Valencia mit 76:83 und vergaben damit auch ihre erste Chance auf die vorzeitige Qualifikation für die Playoffs, in die es bislang noch keine deutsche Mannschaft geschafft hat.

Die Bayern stehen nun mit 19:12-Siegen weiter auf Platz fünf der Tabelle. Valencia verbesserte sich durch seinen 17. Saisonsieg auf Rang acht, der noch mit der Qualifikation für die K.o.-Runde verbunden ist.

Direkter Vergleich gegen Valencia für sich entschieden

Umso wichtiger, dass die Bayern nach dem 90:79-Erfolg im Hinspiel immerhin den direkten Vergleich mit dem spanischen Topteam für sich entschieden. Zur Halbzeitpause lag der FCBB bereits mit 33:46 zurück, kämpfte sich - wie schon so oft in dieser Saison - aber mit einem furiosen dritten Viertel (30:12) erfolgreich zurück. Co-Kapitän Vladimir Lucic war gegen seinen Ex-Klub mit 20 Punkten mal wieder Topscorer. Wade Baldwin steuerte 13 Zähler bei. Am Ende musste man sich dann allerdings doch geschlagen geben.

"Das war ein hartes Spiel", sagte Chefcoach Andrea Trinchieri, "Wir spielen alle 48 Stunden seit drei Wochen und am Ende waren wir tot, aber in der Lage, ein großartiges drittes Viertel zu produzieren." Ab einem gewissen Punkt "haben wir nur noch als Individuen gespielt, nicht mehr als Team, so sind wir zerschmolzen. Das hat uns das Spiel gekostet." Auch das Fehlen von Center und Defensivspezialist James Gist machte sich bemerkbar.

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"Sie hatten einen kühlen Kopf in den letzten drei Minuten", sagte Trinchieri, "wir hatten nicht mehr die physische und mentale Energie, um zu antworten."

Das Dilemma der Bayern mit den Spielen im äußerst kräftezehrenden 48-Stunden-Rhythmus geht allerdings weiter. Am Samstag (20.30 Uhr) tritt der FCBB in der Bundesliga bei den formstarken Hamburg Towers an, die gerade vier Siege in Folge gefeiert und zuletzt überraschend sogar Alba Berlin (90:75) geschlagen haben.

Am Dienstag (21 Uhr) kommt dann mit Fenerbahce Istanbul um Ex-FCBB-Kapitän Danilo Barthel der nächste direkte Euroleague-Konkurrent nach München. Bayerns nächstes Matchball-Spiel für die Playoffs.

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