EuroLeague: Barca zu stark für Bayerns Basketballer

Gegen Barcelona holten sich die Basketballer des FC Bayern im zweiten EuroLeague-Spiel der Saison die zweite Pleite. Doch es gibt auch erfreuliche Nachrichten für FCBB-Coach Andrea Trinchieri.
| Julian Buhl
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Darrun Hilliard (l.) war mit 16 Punkten der Topscorer der Münchner.
Darrun Hilliard (l.) war mit 16 Punkten der Topscorer der Münchner. © dpa/Tobias Hase

München - Sie hielten das Spiel lange offen, am Ende haben die Basketballer des FC Bayern es aber verpasst, gegen den FC Barcelona ein erstes Ausrufezeichen in dieser EuroLeague-Saison zu setzen. 

Der FCBB musste sich dem Vize-Champion der vergangenen Spielzeit zu Hause mit 72:80 geschlagen geben. Damit müssen die Bayern nach der knappen Auftaktpleite bei Maccabi Tel Aviv am zweiten Spieltag die zweite Niederlage hinnehmen.

Bayern München lange Zeit auf Augenhöhe mit Barcelona

Bis unmittelbar vor der Halbzeitpause begegnete der FCBB dem Titelfavoriten dabei – angeführt von seinen Topscorern Darrun Hilliard (18 Punkte) und Augustine Rubit (13) - auf Augenhöhe. Die Führung wechselte hin und her. In den letzten Sekunden vor dem Seitenwechsel handelten sich die Münchner aufgrund mehrerer Unkonzentriertheiten und Ballverlusten, die daraus resultierten dann allerdings einen 33:44-Rückstand ein.

Der wuchs kurz vor Beginn des vierten Viertels dann sogar weiter auf 20 Zähler (43:63). Zu viel, um in den letzten zehn Minuten noch mal ein Comeback zu schaffen, auch wenn der FCBB das Defizit noch mal einstellig machte (64:73) und bis auf sechs Zähler herankam (68:74).

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Für die 3.814 Fans im Audi Dome, darunter auch Bayerns Ehrenpräsident Uli Hoeneß, war Donnerstagabend dennoch ein Festtag. Aufgrund der Corona-Pandemie hatten sie schließlich ganze 582 Tage darauf warten müssen, endlich wieder EuroLeague-Basketball live in der Halle am Westpark erleben zu können.

Bayern-Lazarett lichtet sich

Erfreulich aus Sicht der Bayern war auch, dass sich Gavin Schilling wieder fit meldete und der FCBB somit wieder alle zwölf Kaderplätze besetzen konnten. Auch die zuletzt ebenfalls fehlenden Vladimir Lucic, Andreas Obst, Paul Zipser, Nihad Djedovic und Leon Radosevic waren zumindest in der Halle und verfolgten das Geschehen auf dem Parkett direkt hinter der Bande. Mit der Rückkehr zumindest einiger dieser Leistungsträger ist also zeitnah zu rechnen.

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