Bayerns Basketballer verteilen ein unangenehmes Weihnachtsgeschenk

Bayerns Basketballer verspielen bei Zenit den Sieg. "Extrem traurig und enttäuschend."
| Julian Buhl
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Kann die Niederlage nicht abwenden: Reynolds (r.).
Kann die Niederlage nicht abwenden: Reynolds (r.). © imago/Russian Look

St. Petersburg/München - Mit der bittersten Niederlage der bisherigen Saison im Gepäck sind die Basketballer des FC Bayern nach dem 75:79 am Mittwochabend bei Zenit St. Petersburg nach München zurückgekehrt. Denn die Pleite wäre absolut vermeidbar gewesen.

Über drei Viertel hinweg hatte der FCBB die Partie im Griff, führte bisweilen bereits mit 15 Punkten - und gab den Sieg am Ende trotzdem noch aus der Hand.

FC-Bayern-Coach Trinchieri: "Wir haben Zenit ein großes Geschenk gemacht"

"Dieses Spiel zu kommentieren, ist sehr schwer", sagte Chefcoach Andrea Trinchieri. "Wir haben Zenit früh vor Weihnachten ein großes Geschenk gemacht." Die Schuld dafür wollte er trotzdem auf sich nehmen, "weil ich nicht in der Lage war, dass meine Spieler die notwendige Spieldisziplin besaßen. Es ist extrem enttäuschend und traurig, so ein Spiel abzugeben, das du klar kontrolliert hast." Eine Niederlage, die Trinchieri extrem wehtut: "Wir haben in zehn Minuten all das niedergerissen, was wir bisher diese Saison an Werten aufgebaut haben."

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"Dieses Spiel dürfen wir nicht verlieren", sagte auch Spielmacher Wade Baldwin, "aber wir sind selbst schuld. Wir waren nicht konzentriert genug und haben den Sieg weggeworfen." Vize-Kapitän Vladimir Lucic, der wegen Rückenproblemen nicht mitfliegen konnte, wurde gerade in der entscheidenden Schlussphase schmerzlich vermisst.

Können die Bayern ihre Niederlage wiedergutmachen?

Die Chance zur Wiedergutmachung haben die Bayern-Basketballer schon am Freitagabend (19.30 Uhr), wenn Baskonia Vitoria-Gasteiz im Audi Dome antritt, bevor am Sonntag (18 Uhr) in der Liga für den FCBB dann noch das Topspiel in Oldenburg ansteht.

Für James Gist kommen beide Spiele wohl noch zu früh. Der Neuzugang trainiert aktuell noch individuell und soll erst am Sonntag zum Team stoßen. Trinchieri sagte: "Erst wenn ich ihn rennen und springen gesehen habe, kann ich sagen, wann er spielen wird."

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