Bayern-Basketballer zwischen Restchance und Real

Bayerns Basketballer erhalten sich die Option auf das Pokal-Top-Four. Jetzt geht's nach Madrid.
| Julian Buhl
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19 Punkte am Sonntag, zehn am Montag: TJ Bray.
19 Punkte am Sonntag, zehn am Montag: TJ Bray. © imago

München - Was in der vergangenen Woche bei der Niederlage gegen Bayreuth (89:95) zum Pokalauftakt völlig misslang, klappte dieses Mal fast perfekt. Nach dem Heimsieg in der Euroleague gegen Olympiakos Piräus (74:68) erledigten die Bayern-Basketballer nämlich auch ihre beiden Pflichtaufgaben in der Cup-Vorrunde erfolgreich.

Dem 97:60 am Sonntag gegen den Mitteldeutschen BC ließen die Münchner knapp 24 Stunden später mit dem klaren 80:63 gegen Crailsheim den zweiten souveränen Sieg folgen.

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"Es war sehr kompliziert, einen Weg zu finden, Spiele am Freitag, Sonntag und nun Montag zu managen, also drei Spiele in so kurzer Zeit mit einem unterschiedlichen Kader", sagte Bayerns Chefcoach Andrea Trinchieri anschließend, "aber am Ende haben wir einen guten Job gemacht und das war das Ziel: Herkommen, den Job erledigen und wieder nach Hause fahren."

Nachsitzen im Pokal: Neuer Termin offen

Mit den beiden Siegen erhalten sich die Bayern ihre theoretischen Restchancen auf die Teilnahme am Top-Four-Finalturnier in München. Dafür müsste sich allerdings Bayreuth in seinen beiden ausstehenden Gruppenspielen gegen den MBC und Crailsheim einen Patzer leisten.

Wegen zwei positiver Corona-Tests im Team und Teamumfeld hatte das zuständige Gesundheitsamt die komplette Bayreuther Mannschaft in Quarantäne geschickt. Wann die Pokalpartien nun nachgeholt werden, ist noch unklar.

Bayern-Coach Trinchieri schont Spieler

Bayern hat das, was für eine mögliche Teilnahme am Finalturnier in ihrer Macht stand, jedenfalls getan. Neben den Siegen war Trinchieri vor allem darauf aus, "Spieler zu schonen und die Minuten zu verteilen". Vom Stammpersonal gehörten Vladimir Lucic, JaJuan Johnson, Wade Baldwin sowie Nihad Djedovic und Leon Radosevic bei den Vorrundenspielen in Weißenfels nicht mal zum Kader. Center Jalen Reynolds stand insgesamt nur knapp 25 Minuten auf dem Feld.

Zipser: "In Spanien bei Real wird es sehr schwer"

Dafür bekamen unter anderem die Youngster Matej Rudan und Sasha Grant viel Spielzeit. Rudan erzielte bei seinem Profidebüt gegen den MBC neun Punkte, holte neun Rebounds. Grant verdiente sich mit acht Zählern und fünf Rebounds sogar einen Starting-Five-Platz gegen Crailsheim.

"Wir haben Hilfe von unseren Youngstern Rudan und Grant bekommen", lobte Trinchieri, "das ist sehr wichtig für unsere Saison, dass sie auf diesem Level mithalten können." Vor allem gegen den MBC konnten sich auch TJ Bray (19 Punkte) und Zan Mark Sisko (sieben Punkte/zehn Assists) durchaus für höhere Aufgaben empfehlen. Die warten in der Euroleague schon gleich auf die Bayern, die dort nun bei Real Madrid antreten müssen.

"Jetzt am Donnerstag (21 Uhr) in Spanien bei Real wird es sehr schwer", sagte Nationalspieler Paul Zipser, mit 16 Punkten Topscorer gegen Crailsheim, "aber wir fahren da hin, um das Spiel zu gewinnen."

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