Nach 15:0 im Glutofen: Hoeneß stärkt Max Eberl den Rücken

Am Rande des Testspiels gegen Rottach-Egern spricht Ehrenpräsident Uli Hoeneß über die Zukunft von Sportvorstand Max Eberl.
Autorenprofilbild Maximilian Koch
Maximilian Koch
|
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare
lädt ... nicht eingeloggt
Teilen  AZ als Quelle bevorzugen
Sprach am Rande des Testspiels des FC Bayern übe die Zukunft von Sportvorstand Max Eberl: Ehrenpräsident Uli Hoeneß.
Sprach am Rande des Testspiels des FC Bayern übe die Zukunft von Sportvorstand Max Eberl: Ehrenpräsident Uli Hoeneß. © IMAGO

Das Stadion am Birkenmoos in Rottach-Egern glich am frühen Donnerstagabend einem Glutofen – und anders als bei einigen WM-Spielen unter klimatisiertem Dach waren die Trinkpausen diesmal wirklich nötig.

Hoeneß deutet Eberl-Verlängerung an

Bei 35 Grad im Schatten, die sich auf dem Platz noch deutlich heißer anfühlten, gewann der FC Bayern zum Abschluss des Trainingslagers am Tegernsee standesgemäß mit 15:0 gegen den FC Rottach-Egern aus der Kreisklasse – und heiß war auch das, was sich fernab des Rasens abspielte.

Denn Ehrenpräsident Uli Hoeneß kam von seinem Wohnort Bad Wiessee die wenigen Kilometer herüber nach Rottach-Egern gefahren und hatte äußerst Interessantes zu berichten. Der Aufsichtsrat deutete nämlich an, dass der 2027 auslaufende Vertrag von Sportvorstand Max Eberl verlängert wird.

Anzeige für den Anbieter Spotify über den Consent-Anbieter verweigert

Hoeneß stufte Chancen einst geringer ein

"Im Moment hundert Prozent", sagte Hoeneß auf die Frage, wie wahrscheinlich es denn sei, dass Eberl einen neuen Kontrakt erhalte. Nach dem Pokalfinale gegen den VfB Stuttgart hatte Hoeneß die Chancen für Eberl noch auf "60 zu 40" beziffert.

Nun darf sich der Sportvorstand, der immer wieder in der Kritik stand, also berechtigte Hoffnungen machen, seinen Posten zu behalten. Auf der nächsten Aufsichtsratssitzung im August könnte über die Personalie entschieden werden. Oder dann im November.

Gab sein Debüt für den FC Bayern: Nathaniel Brown.
Gab sein Debüt für den FC Bayern: Nathaniel Brown. © IMAGO

FC Bayern startet am Samstag die Asienreise

Der Grund für den Eberl-Zuspruch: Die Münchner sind mit dieser Transferperiode sehr zufrieden, Nathaniel Brown und Ismael Saibari werden intern als Top-Verstärkungen eingeschätzt. Nun sollen Eberl und Sportdirektor Christoph Freund noch Einnahmen generieren durch Spielerverkäufe. "Das wäre schön", sagte Hoeneß.

Am Samstag reisen die Bayern-Stars nun für eine Woche nach Asien. Neben Marketingterminen und Training stehen auch zwei Testspiele gegen den koreanischen "Red&Gold"-Partnerverein Jeju SK FC und Aston Villa an. Es könnte dort ähnlich heiß zugehen wie am Tegernsee – auch ohne Hoeneß.

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
 
Noch keine Kommentare vorhanden.
merken
Nicht mehr merken
X

Sie haben den Inhalt der Merkliste hinzugefügt.