Weltfußballer-Wahl: Kein Bayern-Spieler nominiert!

Bei der Wahl zum Weltfußballer hofften viele Fans auf einen Bayern-Spieler oder einen deutschen Weltmeister. Die engere Auswahl zeigt: Weder ein Deutscher, noch ein FCB-Spieler wird es sein. Dafür ist Bayern-Trainer Pep Guardiola nominiert worden.
| SID/az
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Auf Weltmeister und FCB-Star Thomas Müller hatte so Mancher bei der Wahl zum Weltfußballer gesetzt.
firo/Augenklick Auf Weltmeister und FCB-Star Thomas Müller hatte so Mancher bei der Wahl zum Weltfußballer gesetzt.

Zürich - Weltweit wird der Fußball des FC Bayern bestaunt. Alleine, es fehlten in der vergangenen Saison Titel wie der der Champions League oder der des DFB-Pokalsiegers. Für die Wahl zum Weltfußballer des Jahres steht nun keiner der Bayern-Spieler in der engeren Auswahl. Unter den End-Nominierten ist auch kein deutscher Weltmeister dabei.

 

Müller, Neuer, Kroos - am Ende keiner dabei

 

Unter den Top-3 der Auszeichnung des Weltverbands FIFA stehen Real Madrids Titelverteidiger Cristiano Ronaldo (30/Portugal), der viermalige Gewinner Lionel Messi (28/Argentinien) und dessen Teamkollege vom FC Barcelona, Neymar (23/Brasilien. Der Sieger wird am 11. Januar 2016 in Zürich bekannt gegeben.

Im vergangenen Jahr wurde Neuer hinter den Superstars Ronaldo (Real Madrid) und Messi (FC Barcelona) Dritter. Rekordnationalspieler Matthäus war 1991 der letzte Deutsche, der als bester Spieler der Welt geehrt wurde. Messi (28) und Ronaldo (30) hatten die vergangenen sieben (!) Auszeichnungen untereinander aufgeteilt - im Januar wird es in Zürich vorrangig darum gehen, ob Ronaldo (dreimal der Beste) gleichziehen kann, oder Messi wieder davonzieht. Der argentinische Vize-Weltmeister dürfte nach dem Triple der Katalanen aber Vorteile gehabt haben - im August war Messi bereits zu Europas Fußballer des Jahres gewählt worden. Brasiliens angehendes Idol Neymar (23) reist als Außenseiter in die Schweiz.

 

Lesen Sie hier: FCB-Star Lewandowski im

 

Gewählt wurde der Weltfußballer 2015 von den Kapitänen und Trainern der 209 FIFA-Mitgliedsverbände sowie vom Fachmagazin France Football ausgewählten Medienvertretern. Nominiert in der 23 Spieler umfassenden Vorauswahl waren Toni Kroos, Thomas Müller und Manuel Neuer, der im vergangenen Jahr im Finale stand - in die "Shortlist" hat es keiner geschafft.

 

Weltelf "FIFA FIFPro World XI 2015": Elf Bayern-Spieler nominiert

 

Die Aussagekraft der in dieser Form seit 2010 vergebenen Weltfußballer-Auszeichnung ist umstritten. Gewählt wird nach dem Zusammenschluss des prestigeträchtigen Ballon d'Or mit der FIFA-Wahl in allen Ecken der Erde. Profis wie Ronaldo und Messi haben als absolute Weltstars und vor allem als echte "Marken" einen enormen Vorteil.

Immerhin in der "Weltauswahl" könnten einige deutsche Nationalspieler stehen. Theoretisch könnten es sogar zehn Bayern-Spieler in die "FIFA FIFPro World XI 2015" schaffen - der Rekordmeister stellt insgesamt elf der 55 nominierten Profis. Auch Kroos (Real Madrid) und Mats Hummels (Borussia Dortmund) stehen auf der Liste - ganz sicher mit dabei sein werden aber, na klar: Ronaldo und Messi. Fast 25.000 Profis aus rund 70 Ländern beteiligen sich an der Weltelf-Abstimmung.

 

Bester Trainer des Jahres: FCB-Coach Guardiola nominiert

 

Bester Trainer des Jahres ist entweder Pep Guardiola (44) von Rekordmeister Bayern München, Triple-Gewinner Luis Enrique (45) vom FC Barcelona oder Chiles Nationaltrainer Jorge Sampaoli (55).

Bundestrainer Joachim Löw, der im vergangenen Jahr gewonnen hatte, stand nicht in der Vorauswahl. Bei den Frauen darf die inzwischen zurückgetretene Ex-Nationalspielerin Sasic Celia (27) auf die Ehrung hoffen, ihre Konkurrentinnen sind Carli Lloyd (33/USA) und Aya Miyama (30/Japan). Im vergangenen Jahr hatte Nadine Keßler gewonnen.

 

Frauen-Trainer: FCB-Coach Wörle geht leer aus

 

Bei den Frauen-Trainer/innen gingen Thomas Wörle von Meister Bayern München sowie Colin Bell als Coach des Champions-League-Siegers 1. FFC Frankfurt leer aus. Gewonnen hat US-Nationaltrainerin Jill Ellis (49), Englands Auswahltrainer Mark Sampson (33) oder Japans Nationaltrainer Norio Sasaki (57).

 

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