Weinfreund trinkt Weißbier

Fredy Bickel, Sportchef des FC Zürich, hatte über München und die bayerische Lebensart gelästert. Der Bayern-Sponsor schenkt ihm nun Bier. „Das bekommt die Mannschaft"
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Mutig, mutig, diese Schweizer: Erst über das Weißbier lästern, sich dann aber an den Drei-Liter-Humpen trauen. FC-Zürich-Sportchef Fredy Bickel nimmt einen Schluck Paulaner. Auch Samira (li.) und Isabelle finden’s lustig.
Carsten Arnold 4 Mutig, mutig, diese Schweizer: Erst über das Weißbier lästern, sich dann aber an den Drei-Liter-Humpen trauen. FC-Zürich-Sportchef Fredy Bickel nimmt einen Schluck Paulaner. Auch Samira (li.) und Isabelle finden’s lustig.
Mutig, mutig, diese Schweizer: Erst über das Weißbier lästern, sich dann aber an den Drei-Liter-Humpen trauen. FC-Zürich-Sportchef Fredy Bickel nimmt einen Schluck Paulaner. Auch Samira (li.) und Isabelle finden’s lustig.
Carsten Arnold 4 Mutig, mutig, diese Schweizer: Erst über das Weißbier lästern, sich dann aber an den Drei-Liter-Humpen trauen. FC-Zürich-Sportchef Fredy Bickel nimmt einen Schluck Paulaner. Auch Samira (li.) und Isabelle finden’s lustig.
Mutig, mutig, diese Schweizer: Erst über das Weißbier lästern, sich dann aber an den Drei-Liter-Humpen trauen. FC-Zürich-Sportchef Fredy Bickel nimmt einen Schluck Paulaner. Auch Samira (li.) und Isabelle finden’s lustig.
Carsten Arnold 4 Mutig, mutig, diese Schweizer: Erst über das Weißbier lästern, sich dann aber an den Drei-Liter-Humpen trauen. FC-Zürich-Sportchef Fredy Bickel nimmt einen Schluck Paulaner. Auch Samira (li.) und Isabelle finden’s lustig.
Mutig, mutig, diese Schweizer: Erst über das Weißbier lästern, sich dann aber an den Drei-Liter-Humpen trauen. FC-Zürich-Sportchef Fredy Bickel nimmt einen Schluck Paulaner. Auch Samira (li.) und Isabelle finden’s lustig.
Carsten Arnold 4 Mutig, mutig, diese Schweizer: Erst über das Weißbier lästern, sich dann aber an den Drei-Liter-Humpen trauen. FC-Zürich-Sportchef Fredy Bickel nimmt einen Schluck Paulaner. Auch Samira (li.) und Isabelle finden’s lustig.

Fredy Bickel, Sportchef des FC Zürich, hatte über München und die bayerische Lebensart gelästert. Der Bayern-Sponsor schenkt ihm nun Bier. „Das bekommt die Mannschaft. Hoffentlich hat sie es sich verdient”

München - Es kann natürlich auch an Samira und Isabelle gelegen haben. Jedenfalls machte Fredy Bickel einen rundum glücklichen und zufriedenen Eindruck, als die beiden jungen Damen ihm den Präsentkorb der Paulaner-Brauerei überreichten: 13 verschiedene Sorten Bier des renommierten Münchner Brauhauses. „Ja, Wahnsinn”, meinte Bickel und nahm zur Versöhnung einen Schluck aus dem Drei-Liter-Weißbierglas des Bayern-Sponsors.

So etwas tut er selten bis gar nicht. Bickel, Sportchef beim Bayern-Gegner FC Zürich, ist nämlich Weinfreund. In einem Interview mit dem Schweizer „Tagesanzeiger” hatte er die Dienstreise nach München unlängst als „grässlich” bezeichnet: „Für mich ist es ein Albtraum, dass ich in die Bier- und Weißwurst-Metropole München fahren muss. Ich kann Bier und das Weißbier schon gar nicht ausstehen.” Doch als er vor dem Park Hilton Hotel den hopfenhaltigen Willkommensgruß in Empfang nahm, war er schon wieder milder gestimmt: „Wurstwaren liebe ich, das ist kein Problem. Aber: viel viel lieber ein Glas Wein als ein Bier. Das tut mir leid, aber es ist einfach so. Da muss der Durst schon sehr groß sein.”

Und dann erzählt er noch die Geschichte vom Torwarttrainer seines Klubs: „Der Martin Brunner, der ehemalige Nationaltorhüter, sollte in der Schweiz mal Werbung für alkoholfreies Bier machen – aber er hat es einfach nicht trinken können.” Na, dann dürfte Bickel ja in Bierfreund Brunner immerhin einen freudigen Abnehmer für das Münchner Bier haben. „Nein, nein, der kriegt das nicht”, meinte der Sportchef, „das Bier bekommt die Mannschaft – nach dem Spiel. Hoffentlich hat sie es sich dann auch verdient.”

Ganz so grässlich und alptraumhaft war es dann also doch nicht für Bickel, auch wegen Samira und Isabelle. Als er von der Einladung von Star-Koch Alfons Schuhbeck hörte, meinte er: „Ha, jetzt wird’s langsam peinlich, oder?” Aus dem Ausflug zum Platzl werde aber leider nichts: „Wir essen im Hotel, mit der Mannschaft.” 

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