Wackelkandidat Müller? "Völlig spekulative Aussagen"

Müller schießt gegen Hitzfeld zurück, der ihn als Wackelkandidaten unter Guardiola bezeichnet hatte. Für Bayern geht's im April nun ums Eingemachte.
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Thomas Müller schießt gegen Ottmar Hitzfeld zurück, der ihn als Wackelkandidaten unter Pep Guardiola bezeichnet hatte. Für den FC Bayern geht's im April nun ums Eingemachte: "Da werden wir sehen, wo die Reise hingeht."

München - Thomas Müller hatte beim letzten Bundesliga-Spiel des FC Bayern bei Bayer Leverkusen (2:1) frei, verbrachte den Samstagabend zuhause. Wie, erzählte er nun in einem Interview mit der "Sport Bild": "Mal auf der Couch, mal stehend in meiner Küche auf dem iPad, weil ich mir nebenbei ein Müsli gemacht habe. Beim Siegtreffer in der 87. Minute wurde es dann laut im Wohnzimmer."

In wichtigen Spielen des FC Bayern ist Müller derzeit nicht aus der Startelf wegzudenken. Auch bei den letzten neun DFB-Spielen stand er immer von Beginn an auf dem Platz. Dennoch kein Grund für Müller, sich auf seinen Leistungen auszuruhen: "Wir sind nicht blauäugig und denken, dass es mit links weiterläuft. Wir müssen wieder mehr tun."

Für den FC Bayern stehen entscheidende Wochen an: "Im April sind hoffentlich fünf Entscheidungsspiele für uns: Viertel- und Halbfinale der Champions League sowie Pokal-Halbfinale. Da werden wir sehen, wo die Reise hingeht", sagt Müller. Bereits an diesem Samstag könnte der FC Bayern seine 23. Meisterschaft perfekt machen.

Zu Trophäen wollen die Bayern dieses Jahr ohne große Töne gelangen. "Wir sind gedemütigt worden und hungrig auf Titel. Wir posaunen nicht raus, dass wir die Größten sind, sondern machen einfach unser Ding", sagte Müller: "Wir sind reifer geworden."

Nicht gefallen hat Müller offenbar, dass Ex-Trainer Ottmar Hitzfeld neulich meinte, Müller passe vielleicht gar nichts ins System vom Bald-Trainer Pep Guardiola. "Das sind völlig spekulative Aussagen", sagt der 23-Jährige: "Da er am Verein nicht mehr so nah dran ist, kann er gerne spekulieren. Das ist schön für alle, denen langweilig ist. Für mich haben diese Aussagen keine Bedeutung."

Zumal sich Guardiola bei Bayern etwas Neues einfallen lassen müsse: "Wir werden sicher bei Bayern keinen Barca-Fußball spielen. Wir haben ganz andere Spieler."

 

 

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