Von wegen "Abteilung Attacke": Hoeneß lobt den BVB

Uli Hoeneß erwartet im Bundesliga-Titelrennen von Rivale Borussia Dortmund trotz der namhaften Abgänge noch viel Gegenwehr. Und zollt dem Dauer-Rivalen Respekt.
| az,dpa
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Auch vor der Präsidentenwahl schon wieder Wortführer beim FCB: Uli Hoeneß
dpa Auch vor der Präsidentenwahl schon wieder Wortführer beim FCB: Uli Hoeneß

München - 2Dortmund wird sich bis zum Ende der Saison sehr stark entwickeln. Ich habe sie gegen Warschau gesehen. Eine sehr junge Mannschaft, aber unheimlich entwicklungsfähig. Von Dortmund können wir einiges erwarten", sagte der designierte Präsident des FC Bayern München der "Bild"-Zeitung.

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Der BVB musste in der Sommerpause die Abgänge von Mats Hummels (FC Bayern), Ilkay Gündogan (Manchester City) und Henrich Mchitarjan (Manchester United) verkraften, dafür holten die Westfalen die beiden Weltmeister Mario Götze und André Schürrle sowie eine Reihe junger, hoffnungsvoller Spieler. Hoeneß betonte, dass er sich auf die Duelle freue, "denn wir alle wollen auch eine spannende Bundesliga haben und ich glaube, die Spannung wird früher kommen, als wir gerade denken".

Allerdings stellt Hoeneß auch klar, dass die Bayern derzeit in absolut bestechender Form sind: "Für unsere Fans ist jedes Bayern-Spiel im Moment ein Traum [...]. Ich mache mir da gerade auch sehr wenig Sorgen vor den Spielen, wie es ausgeht." Dennoch solle man den Start mit 20:0 Toren nicht überschätzen: "Jetzt kommen die schweren Spiele ja erst – Eindhoven und vor allem Atlético Madrid. Wir sind gut beraten, wenn wir die Tor-Festivals der vergangenen Wochen nicht zum Maßstab für die ganze Saison nehmen!"

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"Ancelotti ist ein grandioser Trainer und ein grandioser Mensch"

Lobende Worte fand der 64-Jährige, der im November für das Amt des Bayern-Präsidenten kandidieren wird, für Rückkehrer Hummels. "Wir haben ja das Gefühl: Mats war nie weg. Der hat sich sofort nahtlos eingefügt. Er gefällt mir sehr gut", ergänzte Hoeneß. Ähnlich überzeugt ist er vom neuen Coach Carlo Ancelotti. Der Italiener sei ein "grandioser Trainer" und ein "grandioser Mensch".

Zur Präsidenten-Wahl wollte sich Hoeneß ebenso wenig wie zum Fall Beckenbauer äußern. Der Weltmeister von 1974 war bereits von 2009 bis 2014 Bayern-Präsident, ehe er das Amt wegen seiner Haftstrafe wegen Steuerhinterziehung niedergelegt hatte.

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