Van Bommel im Pech: Zeh gebrochen - vier Wochen Pause

Erst die langen Pausen von Ribéry und Toni, dann der Bänderriss von Demichelis. Nun fällt auch noch Kapitän Mark van Bommel bis zu vier Wochen aus - für die Bayern und Coach Louis van Gaal kommt es nun ganz dick
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Mark van Bommel verletzte sich gegen Hoffenheim, dabei waren eher seine Gegenspieler gefährdet.
firo/Augenklick Mark van Bommel verletzte sich gegen Hoffenheim, dabei waren eher seine Gegenspieler gefährdet.

MÜNCHEN - Erst die langen Pausen von Ribéry und Toni, dann der Bänderriss von Demichelis. Nun fällt auch noch Kapitän Mark van Bommel bis zu vier Wochen aus - für die Bayern und Coach Louis van Gaal kommt es nun ganz dick

Der FC Bayern muss drei bis vier Wochen auf Kapitän Mark van Bommel verzichten. Der defensive Mittelfeldspieler zog sich beim Punktspielauftakt am Samstag bei 1899 Hoffenheim (1:1) einen Bruch des großen Zehs am rechten Fuß sowie den Riss einer Fußsehne zu. Das ergab eine Untersuchung am Sonntag bei Vereinsarzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt.

Van Bommel wird sich einer Operation unterziehen. „Das ist ganz, ganz bitter für mich, gerade jetzt, wo die Saison so gut begonnen hat. Aber ich werde so schnell wie möglich zurückkommen und da weitermachen, wo ich begonnen habe“, erklärte der niederländische Nationalspieler. Van Bommel hatte sich in der 80. Minute gegen Neuzugang Anatolij Timoschtschuk auswechseln lassen müssen.

Dem Ukrainer fällt damit die umkämpfte Position im zentralen defensiven Mittelfeld bis auf weiteres mehr oder weniger in den Schoß. Nach der Vorbereitung hatte van Bommel beim neuen Trainer Louis van Gaal die Nase vorn.

Trainer Louis van Gaal musste beim Bundesligastart zudem auf den angeschlagenen Miroslav Klose, Franck Ribéry und Luca Toni verzichten. Innenverteidiger Martin Demichelis droht wegen eines Bänderrisses im rechten Sprunggelenk sogar eine Zwangspause von bis zu sieben Wochen.

Der Einsatz von Klose im Heimspiel am Samstag gegen Werder Bremen ist nicht sicher. Der Nationalspieler reist am Montag mit der deutschen Nationalmannschaft zum WM-Qualifikationsspiel nach Aserbaidschan, seine Teilnahme am Länderspiel ist wegen einer Knochenhautentzündung allerdings fraglich.

Ribéry, der nach vierwöchiger Pause seit der vergangenen Woche wieder mit der Mannschaft trainiert, steht womöglich für die Partie gegen Bremen zur Verfügung. Nach leichtem Lauftraining am Sonntag reiste der Franzose zum Länderspiel der „Equipe Tricolore“ am Mittwoch gegen die Faröer Inseln. Er soll aber nicht eingesetzt werden. Weltmeister Toni leidet weiter an Achillessehnenproblemen und holte sich nach Absprache mit van Gaal bei einem Kurzbesuch in der italienischen Heimat Motivation für das Reha-Training in München. Seit der Rückkehr aus dem Urlaub hat der Stürmer noch nicht ein einziges Mal am Mannschaftstraining teilgenommen.

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