Torwart-Kampf beim FC Bayern: TV-Experte Hamann kritisiert Ulreich- und Früchtl-Berater

Der Torwart-Wirbel beim FC Bayern geht weiter: Nachdem die Berater der Ersatzkeeper Sven Ulreich und Christian Früchtl zuletzt Kampfansagen in Richtung Neuzugang Alexander Nübel geschickt hatten, kritisiert TV-Experte Dietermar Hamann die beiden nun für ihr Vorgehen.
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TV-Experte Dietmar Hamann.
Rolf Vennenbernd/dpa TV-Experte Dietmar Hamann.

München - Im Kampf um den Platz im Bayern-Tor haben sich zuletzt die Berater der beiden Ersatztorhüter Sven Ulreich und Christian Früchtl mit recht deutlichen Worten positioniert – inklusive der ein oder anderen Spitze in Richtung Neuzugang Alexander Nübel, der im Sommer nach München wechseln wird.

Hamann: Berater mit "plumpen Sprüchen"

TV-Experte Dietmar Hamann hat nun auf einen AZ-Bericht reagiert und Kritik an den Beratern von Christian Früchtl und Sven Ulreich geübt.

"Die Berater von Früchtl und Ulreich sollten sich lieber um ihre Klienten kümmern als mit plumpen Sprüchen Stimmung gegen Nübel zu machen", kommentierte der Ex-Bayern-Profi bei Twitter den Bericht der AZ.

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Früchtl-Berater bestätigt Leihe

Früchtl-Berater Christian Rößner hatte im Gespräch mit der AZ eine geplante Leihe bestätigt und gesagt: "Aufgrund seiner Fähigkeiten hat es Christian nicht nötig zu flüchten. Ganz im Gegenteil. Wir machen aber sicherlich nicht den Fehler, den ein Alexander Nübel oder sein Berater machen, jetzt nach München zu gehen und sich dort auf die Bank zu setzen." 

Vielmehr sei es für einen jungen Torhüter sinnvoll, "wegzugehen, höherklassig zu spielen, sich dort zu zeigen, um dann zu Bayern München zurückzugehen und zu sagen: 'Ich habe die Spielpraxis, die andere nicht haben.'"

Torhüter-Kampf beim FC Bayern

Ulreichs Berater hatte zuvor auf das Leistungsprinzip beim FC Bayern verwiesen. "Der FC Bayern ist eine Leistungsgesellschaft, in der sportlich entschieden wird. Schauen wir mal, wer am Ende hinter Manuel Neuer auf der Bank sitzt", sagte Jürgen Schwab am Montag im "kicker".

Es bleibt abzuwarten, ob eine Reaktion von Schwab oder Rößner darauf folgt. Fest steht jedoch schon jetzt: Der Kampf ums Bayerns-Tor, er ist hitzig wie lange nicht mehr.

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