Schock für den FC Bayern: Neuzugang Saibari verletzt sich im Achtelfinale

Das trifft nicht nur Marokko, sondern auch den FC Bayern. Für Ismael Saibari ist das WM-Achtelfinale früh zu Ende. Wie lange er ausfällt, ist offen. Über Pechvogel Alphonso Davies wird gerätselt.
AZ/dpa |
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Ismael Saibari musste gegen Kanada früh ausgewechselt werden.
Ismael Saibari musste gegen Kanada früh ausgewechselt werden. © IMAGO/DeFodi.de

Der FC Bayern muss aus der Ferne die Verletzung von Neuzugang Ismael Saibari verfolgen, sich aber wohl keine neuen Sorgen um Alphonso Davies machen. Der 25-jährige Saibari musste beim 3:0 der marokkanischen Nationalmannschaft im WM-Achtelfinale gegen Kanada bereits nach 22 Minuten ausgewechselt werden.

Danach durfte sich der Offensivspieler wenigstens von der Bank aus freuen, wie sein Team als erste Mannschaft in das Viertelfinale einzog. Saibari habe Schmerzen im Oberschenkel gehabt, Details könne er aber noch nicht mitteilen, sagte Nationaltrainer Mohamed Ouahbi.

Starke WM-Auftritte von Neu-Bayer Saibari

Der Transfer von Saibari, für den der spätere Torschütze Soufiane Rahimi eingewechselt wurde, war in dieser Woche verkündet worden. Wie der deutsche Fußball-Rekordmeister mitteilte, unterschreibt der offensive Mittelfeldspieler einen Vertrag bis zum 30. Juni 2031. Die Ablösesumme soll Schätzungen zufolge im Bereich von 55 Millionen Euro liegen. Saibaris Vertrag bei der PSV Eindhoven war bis zum 30. Juni 2029 datiert.

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Saibari hatte starke Leistungen bei der Weltmeisterschaft gezeigt und damit international für Aufsehen gesorgt. Die Münchner hatten schon frühzeitig entscheidende Schritte für eine Verpflichtung eingeleitet.

Marsch erklärt Davies-Verzicht: Deshalb spielte der Bayern-Star nicht

Starspieler Davies war beim Achtelfinal-Aus des Co-Gastgebers nicht zum Einsatz gekommen. Kanadas Nationaltrainer Jesse Marsch verwies darauf, dass sich Davies aus muskulären Gründen nicht wohlgefühlt habe. Eine MRT-Untersuchung habe aber glücklicherweise keine Verletzung ergeben. "Bis vor zwei Tagen verlief seine Genesung absolut planmäßig, doch dann spürte er ein leichtes Ziehen", sagte Marsch.

"Wir hatten gehofft, dass er sich nach dem Aufwachen besser fühlen würde, doch das war nicht der Fall. Deshalb wollten wir auf Nummer sicher gehen und kein Risiko eingehen", schilderte der Coach. "Ich denke, das war die richtige Entscheidung."

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Davies: "Wollte keine Last sein"

Davies war nach einem Kreuzbandriss lange ausgefallen. Nach seinem Comeback bremsten ihn wiederholt Muskelverletzungen. Eine Oberschenkelverletzung aus dem Champions-League-Halbfinale der Münchner gegen Paris Saint-Germain kostete ihn alle drei Gruppenspiele der WM.

"Ich wollte der Mannschaft keine Last sein. Deshalb habe ich mich in dieser Situation entschieden, zu pausieren", sagte Davies. "Jedes Mal, wenn ich spiele, möchte ich mein Bestes geben. Vor dieser Partie konnte ich das wegen der Verletzung einfach nicht mit der nötigen Freiheit tun."

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