Rummenigge über Gehaltsobergrenze: "Vielleicht ein passender Moment"

In einem Interview mit der Zeitung "Corriere della Sera" äußert sich Karl-Heinz Rummenigge kritisch über die Entwicklung der Gehälter im Profi-Fußball. Der Vorstandsboss des FC Bayern denkt über eine neue Initiative nach.
| AZ/dpa
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Karl-Heinz Rummenigge: "Die Pandemie hat gezeigt, dass man einen Schritt zurück machen und zu einem rationaleren Modell zurückkehren muss."
Karl-Heinz Rummenigge: "Die Pandemie hat gezeigt, dass man einen Schritt zurück machen und zu einem rationaleren Modell zurückkehren muss." © imago images/Poolfoto

München - Karl-Heinz Rummenigge hat die Entwicklung der Gehälter im Profi-Fußball kritisiert. "In den vergangenen zehn Jahren haben wir alles falsch gemacht, weil wir immer mehr für Spieler und Berater ausgegeben haben", sagte der Vorstandsboss des FC Bayern der italienischen Zeitung "Corriere della Sera".

Die Pandemie habe dagegen gezeigt, dass man einen Schritt zurück machen und zu einem rationaleren Modell zurückkehren müsse, erklärte der Vorstandsvorsitzende des deutschen Rekordmeisters weiter.

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Der frühere Stürmer von Inter Mailand forderte, eine europäische Lösung dafür zu finden. "Die Menschen wollen einen rationaleren Fußball", sagte Rummenigge.

Eine Gehaltsobergrenze wäre zwar eine gute Initiative, aber Politiker in Brüssel hatten ihm zufolge bereits 2008 gesagt, dass man damit gegen europäisches Recht verstoße. Jetzt unter dem Eindruck der Corona-Pandemie sei vielleicht ein passender Moment für eine neue Initiative, um das zu korrigieren.

Als Rummenigge von Zahlen aus Superstar Lionel Messis hoch dotiertem Vertrag beim katalanischen Club FC Barcelona erfahren hatte, habe er gelacht. "Ich kann ihm nur ein Kompliment machen, weil er es geschafft hat, einen so astronomischen Vertrag abzuschließen", kommentierte er.

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