Heftige Kritik von Uli Hoeneß: Wie Simon Rolfes jetzt darauf reagiert

Nach dem 1:1 des FC Bayern in Leverkusen regt sich Ehrenpräsident Uli Hoeneß mächtig auf. Bayers Sport-Geschäftsführer Simon Rolfes reagiert auf dessen heftige Schiedsrichter-Kritik.
von  AZ/dpa
Entscheidungen von Schiedsrichter Christian Dingert sorgten für heftige Diskussionen.
Entscheidungen von Schiedsrichter Christian Dingert sorgten für heftige Diskussionen. © Federico Gambarini/dpa

Bayer Leverkusens Sport-Geschäftsführer Simon Rolfes kann die heftige Kritik von Uli Hoeneß nach dem 1:1 zwischen Bayer Leverkusen und dem FC Bayern nicht nachvollziehen. "Nein, verstehe ich nicht und sehe ich auch nicht so", sagte Rolfes.

Der 44-Jährige führte aus: "Es gab mit Sicherheit Situationen, die durch den Videoschiedsrichter überprüft worden sind, wo dann ein bisschen Unterbrechung war. Aber ansonsten hat der Schiedsrichter das Spiel laufenlassen. Es gab Spielfluss, es gab Torraumszenen, es gab Zweikämpfe im Mittelfeld oder auf dem Platz." Rolfes ergänzte: "Da habe ich schon ganz andere Spiele erlebt, obwohl ich ein bisschen jünger bin."

Auch TV-Experte Didi Hamann (52) kann die heftige Kritik der FC-Bayern-Bosse nicht nachvollziehen. "Das ist doch eines Weltvereins nicht würdig! So eine Reaktion nach einem Spiel, in dem der Schiedsrichter ein gutes Spiel gepfiffen hat",  erklärte er bei "Sky90"  

Zwei Platzverweise für den FC Bayern

Bayerns Ehrenpräsident Hoeneß hatte in der "Bild" über das Schiedsrichterteam um Hauptreferee Christian Dingert gesagt: "Das ist die schlechteste Leistung eines Schiedsrichter-Teams, die ich je bei einem Bundesligaspiel erlebt habe."

Dingert hatte im Topspiel der Bundesliga am Samstag auch die beiden Münchner Nicolas Jackson und Luis Díaz des Feldes verwiesen. Jackson sah Rot, Díaz Gelb-Rot. Zudem wurden zwei Bayern-Tore von Jonathan Tah und Harry Kane jeweils wegen eines vorangegangenen Handspiels aberkannt.

merken
Nicht mehr merken
X

Sie haben den Inhalt der Merkliste hinzugefügt.