Robbens Verletzung: Holländer sollen bezahlen

Arjen Robben wird dem FC Bayern wohl die komplette Hinrunde fehlen. Die Münchner wollen nun, dass der holländische Verband das Gehalt bezahlt. „Wenn ich ein Auto miete, muss ich das ja auch in ordentlichem Zustand zurückgeben“, sagt Rummenigge.
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dpa Arjen Robben

MÜNCHEN - Arjen Robben wird dem FC Bayern wohl die komplette Hinrunde fehlen. Die Münchner wollen nun, dass der holländische Verband das Gehalt bezahlt. „Wenn ich ein Auto miete, muss ich das ja auch in ordentlichem Zustand zurückgeben“, sagt Rummenigge.

Der Streit zwischen dem FC Bayern München und dem niederländischen Fußballverband (KNVB) im Fall Arjen Robben geht womöglich dem Ende entgegen. Laut Informationen der „Bild“-Zeitung (Freitag) führen der deutsche Rekordmeister und Vertreter des holländischen Verbandes am 11. September in München Gespräche über eine Lohnfortzahlung für den verletzten Bayern-Star.

Die Münchner wollen den KNVB zur Kasse bitten, weil Robben ihrer Ansicht nach trotz einer Verletzung bei der Weltmeisterschaft gespielt hatte. Der holländische Nationalspieler fällt wegen eines Muskelrisses im linken Oberschenkel wahrscheinlich für die Hinrunde aus.

Die Bayern wollen im dem Gespräch mit dem KNVB erreichen, dass die Holländer Robbens Gehalt für die Zeit der Verletzung übernehmen. „Wenn ich ein Auto miete, muss ich das ja auch in ordentlichem Zustand zurückgeben“, wird Bayerns Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge in dem Bericht zitiert. Robben aber habe man „enteignet und dann demoliert wieder in die Garage gestellt“.

Bondscoach Bert van Marwijk wies unterdessen die Kritik der Bayern zurück, der KNVB sei fahrlässig mit der Verletzung von Robben umgegangen und habe den Bayern-Spieler falsch behandelt. „Ich kann zur Verletzung nichts sagen. Das Einzige, was ich sagen kann, ist, dass wir sehr vorsichtig mit ihm während der WM umgegangen sind. Es ist mysteriös, was mit ihm passiert ist“, sagte der niederländische Nationaltrainer.

dpa

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